Schlimme Buschfeuer wüten in Südaustralien

"Keine Feuerwehr der Welt könnte das Feuer jetzt in den Griff bekommen."

In Südaustralien breiten sich die schlimmsten Buschfeuer seit Jahrzehnten immer weiter aus. Es ist ein aussichtsloser Kampf gegen eine Flammenhölle. Ein meterhoher Flammenball, der alles zerstört und vernichtet, was sich ihm in den Weg stellt, wütet durch das Land.

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Der Kampf gegen die Buschfeuer nordöstlich von Adelaide scheint aussichtslos. © dpa, Stringer

Jay Weatherill, Premier von Südaustralien, sagte im Interview mit RTL: “Die Brände wüten weiter und bleiben eine große Gefahr, denn die Feuer flackern am Boden immer wieder auf.“ Orkanartige Windböen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern entfachen diese immer wieder. Schon jetzt haben die Flammen nordöstlich der Millionen-Stadt Adelaide über 13.000 Hektar zerstört. Viele Anwohner müssen um ihre Häuser und Existenzen fürchten und bislang wurden 29 Menschen verletzt.

Die Anwohner sind in größter Sorge: „Es ist hart, hier bloß hilflos rumzusitzen und zu wissen, dass du jederzeit dein Haus verlieren kannst.“ Selbst die Feuerwehr hat momentan nur wenig Hoffnung. „Es gibt keine Feuerwehr auf der Welt, die diese Brände jetzt in den Griff kriegen könnte“, so ein Feuerwehrmann.

Meteorologen befürchten nun, dass die starken Winde und die hohen Temperaturen die Lage in den nächsten Tagen weiter verschlimmern. Mittlerweile geht die örtliche Polizei Hinweisen nach, nach denen eine Verbrennungsanlage möglicherweise die Brände ausgelöst hat.