Schnee soweit das Auge reicht

Sattes Schneechaos im Süden Deutschlands

Dicke Schneedecke und verrückte Schneeaktionen

Der Winter hat jetzt ordentlich Fahrt aufgenommen. Für viele Autofahrer heißt das seit Donnerstag aber Stillstand. Zwischen Allgäu, Schwarzwald und Sachsen hat es so stark und lang andauernd geschneit, dass es auf den Straßen zu teils chaotischen Verhältnissen kam. Schnee, so weit das Auge reicht und mit all seinen Nebenwirkungen und verrückten Ideen, wie dem mutigen Schneeschwimmer im Schwarzwald – sehen Sie auch im Video.

Bis zu einem halben Meter Neuschnee in wenigen Stunden

Schwerpunkte mit Neuschneemengen bis 50 Zentimeter waren das Allgäu, Schwaben, die Bodenseeregion und der (Süd-) Schwarzwald. Während 50 Zentimeter in Oberstdorf nicht außergewöhnlich sind – bedeuten flächendeckend 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee in wenigen Stunden in den tieferen Regionen aber Verkehrschaos.

Aktuelle Schneeglätte und Schneefall

  • Im Saarland ist der Schneefall bereits abgeklungen, vom Schwarzwald bis ins Allgäu schneite es in der Nacht zum Teil aber noch zeitweise mäßig. In den Morgenstunden erstreckt sich das Schneefallgebiet noch etwa von der Ortenau und Südbaden über den Schwarzwald bis ins Allgäu und zieht bis zum Nachmittag südwärts ab.
  • Von der polnischen Grenze ziehen meist schwache Schauer nach Sachsen und in den Thüringer Wald. Im Flachland sowie im Thüringer Wald gibt es gebietsweise eine dünne Neuschneedecke, vom Erzgebirge bis ins Zittauer Gebirge können tagsüber auch mal um 5 cm zusammen kommen.
  • Örtlich geringer Schnee kann es vom Norden bis nach Ostwestfalen und ins angrenzende Sauerland geben.

Daher gilt: Warnung vor Schneebruch und Lawinengefahr.

So geht es mit dem Schnee und Frost weiter

Der Schnee im Südwesten zieht langsam ab und es setzt sich dort sowie im gesamten Süden außerhalb der Nebelfelder freundliches Wetter durch. Schnee und Glätte ist heute im Tagesverlauf noch vom Erzgebirge bis in die Lausitz dabei (bis zu 5 cm Neuschnee)! Sonst gibt es nur wenige Flocken, meist bleibt es trocken, aber oft ist es bewölkt.

Der Dauerfrost breitet sich aus und so erwarten wir nur an Ems und Rhein noch zarte Plusgrade bei 1 bis 3 Grad, sonst minus 5 bis 0 Grad. Nachts ist es überall frostig bei minus 10 bis minus 2 Grad, etwas Schnee fällt im Erzgebirge und am Alpenrand.

Der Samstag ist meist trocken und es gibt nur wenige Flocken im Erzgebirge sowie am Alpenrand. Etwas Sonne ist für die meisten auch im Angebot. Wir erreichen minus 6 bis plus 2 Grad. Vom Dauerfrost bleibt nur der Nordwesten verschont.

Nachts kommt dann aus Westen Schnee, das 'Weiße Erwachen' wird am Sonntagmorgen auch im Rheinland immer wahrscheinlicher. In tiefen Lagen geht der Schnee aber zügig in Regen über. Trotzdem droht verbreitet Glätte, weil die Nacht zuvor eisig wird! Trocken und teils sonnig kommen die Regionen östlich der Elbe durch den Sonntag.

Am Montag dann in der Osthälfte lange kalt bei Schnee, Schneeregen und Glätte. Aus Westen setzt sich windiges und mildes Regenwetter durch. Ab Dienstag überall mild, windig, teils sehr nass- Tauwetter!

Unsere Wettertrends und Langfristprognosen

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-Themen haben, so können wir Ihnen den 7-Tage-Wettertrend ans Herz legen mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht brauchen Sie aber auch unsere Langfristprognose von ECMWF und CFS.

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