Satellitenfilm vom 26.02 bis zum 28.02.: Frühlingshoch „Frauke" macht den Sittich

„Frauke“ verliert seinen Einfluss auf unser Wetter

Seit Tagen war es dank Hoch „Frauke“ in Mitteleuropa und besonders in Deutschland verbreitet sonnig und trocken. Doch jetzt geht Ihr die Puste aus und am Donnerstag verabschiedet sie sich langsam.

Ganz anders sah es im östlichen Mittelmeer aus. Hier sorgte Tief „Xaver“ für Sturm erst über Italien, bei dem am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen sind. In stürmischer See vor der Küste Apuliens fuhr sich ein türkisches Handelsschiff kurz vor der Hafenstadt Bari fest.

Auch in Griechenland verursachten Sturm und schwerer Schneefall erhebliche Schäden und Verkehrsbehinderungen. Auf der Insel Samothraki erreichte der Schnee stellenweise zwei Meter Höhe. Sämtliche Fährverbindungen wurden unterbrochen. In der Ägäis wurden Winde der Stärke zehn gemessen.

Auf Malta wurden ebenfalls meterhohe Wellen und starke Regenfälle beobachtet. Bis Mittwoch war das Unwettertief über die Türkei weiter nach Osten gezogen.

Informationen zum Satellitenfilm Europa

Der Satellitenfilm Europa zeigt einerseits die Hoch- und Tiefdruckgebiete und die dazu gehörigen Isobaren, also Linien gleichen Luftdruckes. Dazu kommen Wolkenstrukturen in Form von Bändern, Streifen oder Punkten. Die unterschiedlichen Farben geben die Höhe der Wolken an, nicht unbedingt immer die Intensität der Regenfälle aus den Wolken.

Der Satellitenfilm Europa wird einmal am Tag produziert und ist ein Rückblick auf das Wettergeschehen der vergangenen Tage.