Tief "Xaver" richtet am Mittelmeer große Schäden an

Satellitenfilm vom 22.02 bis zum 24.02.: Die andere Seite von "Frauke"

„Frauke“ und „Xaver“ spalten Europa

Am Freitag brachte sich Hoch „Frauke“ über der Ostsee in Stellung und bestimmt nun zunehmend unser Wetter. Anfangs war es verbreitet trüb und nass wurde es häufig auch noch. Im Laufe des Tages setzte sich aber immer mehr die Sonne durch. Am Samstag war es dann schon verbreitet sonnig und der Sonntag startete ebenfalls mit viel Sonnenschein in ganz Deutschland.

In Zusammenspiel mit Tief „Xaver“ über dem Mittelmeer zeigt sich „Frauke“ von einer ganz anderen Seite. Zwischen den beiden Druckgebilden entwickelte sich nämlich ein Sturm über Italien, bei dem am Samstag drei Menschen ums Leben gekommen sind. In stürmischer See vor der Küste Apuliens fuhr sich ein türkisches Handelsschiff kurz vor der Hafenstadt Bari fest. Auch in Griechenland verursachten Sturm und schwerer Schneefall erhebliche Schäden und Verkehrsbehinderungen. Auf der Insel Samothraki erreichte der Schnee stellenweise zwei Meter Höhe. Sämtliche Fährverbindungen wurden unterbrochen. In der Ägäis wurden Winde der Stärke zehn gemessen.

Informationen zum Satellitenfilm Europa

Der Satellitenfilm Europa zeigt einerseits die Hoch- und Tiefdruckgebiete und die dazu gehörigen Isobaren, also Linien gleichen Luftdruckes. Dazu kommen Wolkenstrukturen in Form von Bändern, Streifen oder Punkten. Die unterschiedlichen Farben geben die Höhe der Wolken an, nicht unbedingt immer die Intensität der Regenfälle aus den Wolken.

Der Satellitenfilm Europa wird einmal am Tag produziert und ist ein Rückblick auf das Wettergeschehen der vergangenen Tage.