„Sandsturm“: Kräftiger Wind fegt in Norddeutschland über ausgetrocknete Böden

23.04.2019, Niedersachsen, Burgdorf: Eine Fahrradfahrerin fährt mit ihrem Rad über einen Fahrradweg, als starker Wind viel Sand von trockenen Feldern aufwirbelt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Starker Wind wirbelt Sand von den Feldern auf. Diese Fotos wurde bei Burgdorf in Niedersachsen am 23.04.2019 aufgenommen. © dpa, Julian Stratenschulte, jst nwi

Am Dienstag wehte ein strammer Wind. Mit teils über 80 km/h bretterten die Böen über das Land. Durch die ausgedörrten Böden wurde dabei viel Staub aufgewirbelt. Es entstanden bizarre Szenen wie auf den gezeigten Fotos aus Burgdorf bei Hannover. Einiges an Sand und Staub wurde auch im Erzgebirge und an der Ostsee verweht.

23.04.2019, Niedersachsen, Burgdorf: Ein Auto fährt über eine Straße in der Region Hannover, als starker Wind viel Sand von trockenen Feldern aufwirbelt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Sicht kann schlagartig weg sein. Man ahnt wie gefährlich „Sandstürme“ beim Autofahren sein können. © dpa, Julian Stratenschulte, jst nwi

Tempolimit wegen Staubsturmgefahr in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern hat man diese Wetterlage besonders ernst genommen. Staubstürme sind bei Trockenheit, Wind und bloßen Feldern keine Seltenheit. Im Jahr 2011 waren dort bei einer Massenkarambolage acht Menschen ums Leben gekommen als aufgewirbelter Staub den Autofahrern auf der A19 plötzlich die Sicht nahm.

Diesmal wurden an mehreren Autobahnabschnitten am Dienstag wegen des trockenen und windigen Wetters Warnschilder mit den Hinweisen „Gefahrenstelle“ und „Sandsturm“ aufgestellt und teilweise die erlaubte Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt.