Reisewetter in den Herbstferien: Die Wetter-Aussichten für Mallorca, Frankreich & Co.

Griechenland, Kreta, Insel Gavdos, der Strand Sarakiniko
Wo könnte in den nächsten Tagen der Strandurlaub ins Wasser fallen? © picture alliance / Rainer Haclen, Rainer Hackenberg

Unwetter am Mittelmeer sind in nächster Zeit nicht auszuschließen

Der Oktober ist Herbstferienzeit. Viele zieht es in die beliebten Urlaubsländer in den Süden ans Meer. Zeit zu schauen, wo es in den kommenden Tagen gutes Wetter gibt und wo vornehmlich Tiefdruck herrscht.

Urlaub am Mittelmeer: Hier kann es in den nächsten Tagen ungemütlich werden

Über Osteuropa und Russland dominiert nach wie vor Hoch "Viktor", das uns hierzulande bis runter in den Alpenraum den sehr warmen und goldenen Oktober beschert. Über West- und Nordeuropa bestimmen dagegen Tiefdruckgebiete mit wechselhaften und teilweise stürmischen Aussichten das Wettergehen. Und auch am Mittelmeer müssen die Urlauber zum Teil noch mit kräftigen Gewittern rechnen. Zumindest punktuell sind dort in den kommenden Tagen weiterhin Unwetter nicht auszuschließen. 

Im Süden Frankreichs bis herunter nach Portugal, Spanien und auf den Balearen sind im Laufe der Woche immer wieder stärkere Gewitter möglich. Ob diese so schlimm wie zuletzt auf Mallorca ausfallen, lässt sich kaum vorhersagen. Hier muss man immer die kurzfristigen Entwicklungen abwarten. Somit ist es vor Ort sehr sinnvoll, die Wetterprognosen im Blick zu behalten. 

Hochdruck sorgt für Sonnenschein über dem östlichen Mittelmeer

Glücklicherweise muss nicht im ganzen Süden Europas mit Regen und Gewittern gerechnet werden. Am östlichen Mittelmeer profitieren die Urlauber vom Hochdruckgebiet und insofern geht es dort in den nächsten Tagen sonnig weiter. Und auch weiter westwärts treffen die Gewitter natürlich bei weitem nicht alle Regionen. Das heißt: Kroatien und Griechenland kommen derzeit besser weg als Spanien und Portugal. Italien scheint okay.

Die Luft- und Wassertemperaturen rund ums Mittelmeer

Rund ums Mittelmeer werden in nächster Zeit häufig noch 24 bis 28 Grad erreicht. Da dürfte der Sprung ins Wasser definitiv eine gelungene Abkühlung bringen. Momentan liegen die Wassertemperaturen im Mittelmeer oft bei 21 bis 23 Grad.

Das Reisewetter für die Küsten von Nord- und Ostsee

Traditionelle Windmühlen bei Sonnenuntergang, Niederlande,
Auch in den Niederlanden wird ist schrittweise kühler. © picture alliance / Bildagentur-o, Bildagentur-online/Tetra Images

In den Niederlanden und Belgien wird es im Laufe der Woche wolkiger mit freundlichen Abschnitten und vereinzelten Schauern. Richtig nass wird es dort aber nicht und die Sonne kommt zwischendurch auch immer wieder durch. Wie in Deutschland, schrauben sich aber auch in den Niederlanden und in Belgien die Temperaturen schrittweise nach unten. Am kommenden Wochenende ist dann meist bei 16, 17 Grad Schluss. Wen es dabei tatsächlich ins Wasser lockt, den erwarten von Belgien bis hinauf an die deutsche Nordsee aktuell Wassertemperaturen von 12 bis 16 Grad. Die Ostsee hat zwischen Kiel und Rügen aktuell rund 13 bis 14 Grad zu bieten. 

Umstellung der Großwetterlage: Eine gute Nachricht für alle Wintersportler

Der Höhepunkt der außergewöhnlichen Wärme wurde bei uns am Wochenende erreicht. Im Laufe der Woche wird es in Mitteleuropa kühler und langsam wechselhafter. Selbst Schnee auf den Bergen dürfte im Laufe der kommenden zwei Wochen ein Thema werden.

Vorerst bleibt es in den Alpen aber noch bei den guten Bedingungen fürs Wandern. Jedoch deutet sich nach dem nächsten Wochenende eine Umstellung der Großwetterlage an, die im Bergland Schnee bringen könnte. Vom Spätsommer wechseln wir hier in Mitteleuropa zum Wochenende auf Herbst light, bevor es im letzten Oktoberdrittel in Richtung Vollherbst gehen könnte. Sicherlich sehr zur Freude der hoch gelegenen Skigebiete, die ja schon in Richtung Eröffnung der Wintersaison blicken. Das ist zwar aufgrund der Optionen, die die künstliche Beschneiung bietet, gar nicht unbedingt an natürlichen Schnee gekoppelt. Aber es muss eben kalt genug sein. Ansonsten bleiben die Schneekanonen aus.