Portugal: Waldbrand wütet an der Algarve nahe Monchique

Hitze in Portugal: Waldbrand an der Algarve wütet weiter. Ein Jeep der Feuerwehr steht vor einem brennenden Waldstück an der Algarve in Portugal.
In der bergigen Region nahe Monchique sind Helfer unermüdlich im Einsatz gegen die Flammen. © imago/GlobalImagens, André Vidigal, imago stock&people

Rund 16.500 Hektar Wald zerstört

Die enorme Hitze macht der iberischen Halbinsel zu schaffen. An der Algarve in Portugal wüten die Flammen auch nach fünf Tagen weiter, es wurden bereits 16.500 Hektar Eukalyptus- und Pinienwald zerstört. Die Waldbrände halten Feuerwehr, Bewohner und Urlauber in Atem.

Weiter Waldbrandrisiko

Hitze in Portugal: Waldbrand an der Algarve wütet weiter. Feuerwehrleute stehen mitten in einem verbrannten Waldstück und löschen Flammen am Boden.
1.200 Helfer sind in der Region im Einsatz. © imago/GlobalImagens, André Vidigal, imago stock&people

An mehreren Feuerfronten habe der heftige Wind die Flammen neu angefacht, teilte der Zivilschutz mit. Etwa 1.200 Helfer waren in der Nähe der Kleinstadt Monchique mit 360 Fahrzeugen sowie 13 Löschflugzeugen im Einsatz. 29 Menschen sind laut der Zeitung "Público" bisher verletzt worden. Die Badeorte der Algarve seien vorerst jedoch nicht in Gefahr. Die Ursache des Feuers blieb vorerst unbekannt, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben Ermittlungen eingeleitet. 

Die trockenen Pinien- und Eukalyptuswälder sind besonders anfällig für Feuer. Der Wind in der bergigen Region erschwert die Löscharbeiten und facht die Flammen zusätzlich an. Einige Häuser und Hotels mussten evakuiert werden. Nach mehreren Tagen Rekordhitze mit Temperaturen von über 45 Grad dürfte es ab Mittwoch etwas kühler werden. Auch im Norden und Osten Portugals besteht weiter hohe Waldbrandgefahr, ähnlich sieht es an der spanischen Ostküste nahe Valencia aus.