Meteorstrom oft heller als die Venus

Perseiden-Sternschnuppen starten im Juli

Meteorstrom ab Mitte Juli bis in den August hinein

Uns stehen die wohl ereignisreichsten Wochen bevor, die der Sternenhimmel im Jahr 2021 zu bieten hat. Etliche Meteorschauer sind im Juli und August am Himmel zu beobachten. Während die ab dem 12. Juli aktiven Juli-Aquariiden sich rar machen, kommen die Perseiden zahlreich über das Firmament gerauscht.

Juli-Aquariiden kommen aus dem Sternbild Wassermann

 Meteoritenschauer am nächtlichen Sternenhimmel, Sternschuppen erscheinen im Monat August jährlich wiederkehrend,
Meteoritenschauer am nächtlichen Sternenhimmel: Gerade im Sommer sind einige Meteorschauer am Firmament zu sehen. © imago images/Ingo Wächter, Ingo Wächter via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Ab dem 12. Juli ging es los. Dann zeigen sich die Juli-Aquariiden am Nachthimmel. Bei wolkenfreiem Himmel sind zu ihrem Höhepunkt am 30. Juli dann bis zu 20 Meteore pro Stunde am Himmel zu sehen. Ihren Ursprung haben sie im Sternbild Wassermann (Aquarius) dem sie auch ihren Namen verdanken. Ihre genaue Herkunft ist bisher noch unbekannt.

Perseiden entspringen Sternbild Perseus

Viel häufiger sind die Perseiden am Sternhimmel zu sehen. Um die 100 bis 120 Sternschnuppen rauschen dann pro Stunde an ihrem Maximum übers Firmament. Sie starteten am 17. Juli und sind sind bis zum 24. August zu sehen. Bis zum Höhepunkt dauert es allerdings noch einige Wochen, denn der ist erst am 12. August. Der Meteorschauer verdankt seinen Namen dem Sternbild Perseus, dem er entspringt. Dabei handelt es sich um Teile des Kometen 109P/Swift-Tuttle.

Laurentius als Schutzpatron

Sankt-Paulus-Dom in Münster, Heiliger Laurentius
Detailaufnahme des Laurentius-Altars im Sankt Paulus-Dom in Münster, aufgenommen am 27.09.2017. Der Namensgeber, der Heilige Laurentius, starb im Jahr 258 als Märtyrer in Rom, und wird von christlichen Kirchen als Heiliger verehrt. © deutsche presse agentur

Die Sternschnuppen des Perseidenstroms werden auch Laurentiustränen genannt – nach dem christlichen Heiligen Laurentius von Rom. Der Diakon starb als Märtyrer, nachdem er seine eigene Auslegung von Kirchenschatz präsentierte. Der Kaiser Valerian hatte die Aushändigung des Kirchenvermögens gefordert. Laurentius hatte daraufhin das Vermögen unter den Witwen, Waisen, Armen und Kranken verteilt und diese dann als wahren Schatz der Kirche bezeichnet. Der Diakon wurde anschließend gefoltert und auf einem Eisenrost hingerichtet. Am Tag seiner Hinrichtung, am 10. August 298 n. Chr. erschienen etliche Sternschnuppen am Himmel, die dann im Volksmund „Laurentiustränen“ genannt wurden. Laurentius gilt als Schutzpatron der Berufsgruppen, die am Feuer arbeiten. Dazu zählen Köche, Bäcker und auch Feuerwehrleute, wobei letztere auch den Schutzpatron Florian von Lorch haben.

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(kfb)