Perseiden-Highlight: Hier regnet es Sternschnuppen

Perseiden vor ihrem Höhepunkt
Perseiden vor ihrem Höhepunkt Sternschnuppen-Regen am Himmel 00:41

Im Video: Blick in den Sternschnuppen-Himmel über Meppen

Schon in der Nacht zu Montag, also vor dem Höhepunkt der Perseiden 2019 haben die verdampfenden Meteoriten ein Spektakel in den Nachthimmel gezaubert. Der Sternschnuppenregen ist alljährlich in der Nacht vom 12. auf den 13. August am intensivsten. Doch schon in der Nacht zu Montag hat sich der Blick in den Himmel sehr gelohnt - wie das Video aus Meppen (Niedersachsen) beweist. Anschauen und genießen!

Perseiden in Deutschland: Hier gibt es die besten Aussichten auf die Sternschnuppen in der Nacht zu Mittwoch

Hier können Sie in der Nacht auf Mittwoch am besten die Sternschnuppen sehen.
Hier können Sie in der Nacht auf Mittwoch am besten die Sternschnuppen sehen. © RTL Interactive, wetter.de

In den Alpen sind die Chancen am schlechtesten, dort halten sich immer noch dichte Wolken und auch in Niederbayern und im Bayerischen Wald sind die Chancen gering. An den Küsten können bei wechselnder Bewölkung noch Schauer durchziehen und auch von Rheinland-Pfalz/Saarland über die Mitte bis nach Brandenburg ist es überwiegend wolkig und in diesen Gebieten braucht man Glück, eine Sternschnuppe zu erhaschen.

Besser sieht es in den übrigen Regionen aus: Vom Oberrhein über Franken bis in die Lausitz sowie von Teilen Nordrhein-Westfalens und dem südlichen Emsland über die Lüneburger Heide bis zu den Mecklenburger Seen. Aber auch dort kann es zwischendurch wolkiger sein.

Ungünstigerweise befinden wir uns gerade kurz vor Vollmond und generell gilt: Je weniger Lichtquellen, desto besser die Beobachtungsbedingungen. In der kommenden Nacht geht der Mond zwischen 3 und 4 Uhr unter, allerdings ist im Osten bereits kurz vor 6 Uhr und im Westen kurz nach 6 Uhr (Köln gegen 6:15 Uhr) bereits wieder Sonnenaufgang.

Von daher ist das Zeitfenster der optimalen Bedingungen ohnehin sehr schmal. In dieser kurzen Zeit müsste dann auch noch die Bewölkung mitspielen bzw. sollte möglichst keine da sein.

Sternschnuppen in Deutschland: Sie entstehen, wenn die Erde die Bahn eines Meteoritenstroms kreuzt

Die verstärkte Sternschnuppenaktivität tritt immer zu bestimmten Zeitpunkten im Jahr auf. Im Zeitraum vom 11. Juli bis 24. August. Die Perseiden sind berühmt-berüchtigt für spektakulären Sternschnuppen-Regen. Sie bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen "109P/Swift-Tuttle".

Wenn die Erde die Bahn des Meteoritenstroms kreuzt, glühen die Meteoriten durch Reibungshitze an der Erdatmosphäre kurz auf und verdampfen. Für Beobachter sind die vergühenden Partikel als Sternschnuppen zu beobachten. Im Schnitt sind 20 bis 50 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen, in der Spitze sogar bis zu 100.

Diese kleinen Meteoriten sind ungefährlich für uns. Falls aber mal ein Riesenbrocken auf Kollisionskurs geht, sollte die Menschheit einen Ausweichort haben. Die Besiedlung vom Mars könnte eine Möglichkeit sein. Das soll über eine Basis auf dem Mond funktionieren - der Wettlauf zum Mond beginnt vom Neuen (TVNOW DOKU)!