UFO-Verdacht entkräftet

Oumuamua: Rätsel um mysteriöses Flugobjekt gelöst

Interstellarer Besuch

Die Aufregung um die Entdeckung im Jahr 2017 war groß. Renommierte Forscher haben damals gemutmaßt, dass es sich entweder um einen Kometen, einen Asteroiden oder sogar eine außerirdische Technologie handeln kann. Das Rätsel Oumuamua, so wurde der Himmelskörper benannt, wurde nun wahrscheinlich gelöst: Es handelt sich nicht um Aliens.

Im Video noch ein bisschen was zur Alien-Theorie.

Harvard-Professor glaubt immer noch an Außerirdische

Selbst mehr als drei Jahre später ist der frühere Chefastronom der Harvard-Universität, Avi Loeb, noch davon überzeugt, es handele sich um ein Alien-Raumschiff. Doch andere Forschende sind in ihren Analysen längst weiter.

Neue Studien veröffentlicht

„So ein Objekt wie Oumuamua haben wir bisher noch nicht beobachtet. Es ist ungewöhnlich und schwer zu erklären. Doch das bedeutet nicht, dass es keine natürlichen Phänomene gibt, die sein Verhalten erklären könnten“, betonte Matthew Knight von der University of Maryland, der 2019 an einer Analyse des Himmelskörpers beteiligt war.

Nun wurden zwei Studien zu dem Thema im „Journal of Geophysical Research: Planets“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler schreiben darin, dass das vermeintliche Raumschiff ein Stück von einem Exo-Pluto, also ein Pluto-ähnlicher Planet in einem anderen Sonnensystem sein könnte.

Gefrorener Stickstoff soll für die flache Form verantwortlich sein

Oumuamua soll aus gefrorenem Stickstoff (N2) bestehen. Das könnte auch der Grund für die ungewöhnlich flache Form sein, so die Forscher. Die Erklärung: Auf seinem Weg durch den Weltraum könnte er etwa 95 Prozent seiner Masse verloren haben. Das Stickstoffeis würde an den äußeren Schichten schmelzen und so den Ufo-förmigen Himmelskörper geformt haben.

„Die Form des Objekts wurde immer flacher, wie ein Stück Seife, dessen äußere Schichten durch die Nutzung abgerieben werden“, so einer der Wissenschaftler.

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