Osterwetter 2016: Unwetterwarnungen für Ostermontag

Ostersturm mit 96 km/h über den Westen gepeitscht

Am Ostermontag ist das Sturmtief Jeanne vom Ärmelkanal über die Nordsee gezogen und hat vor allem den Westen und den Norden Deutschlands voll getroffen. Es gab Windböen bis knapp 100 km/h.

Sturm, Deutschland, Ostern
So wie hier auf unserem Bild sah es am Ostermontag in weiten Teilen Deutschlands aus.

Regen, Hagel und Sturm haben aber keine größeren Schäden angerichtet. Während die meisten Städte in NRW nur wenige Vorfälle meldeten, musste die Kölner Polizei am Montagabend zu etwa 50 wetterbedingten Einsätzen ausrücken.

Es zogen heftige Regenschauer mit Gewittern über das Land, die teils enorme Mengen Regen brachten. Unser Bild zeigt dicke Regenwolken über Duisburg.

Starke Windböen:

In Aachen-Orsbach pfiff der Wind mit 96 km/h, unweit davon in Eschweiler wurden 85 km/h gemessen.

Schäden gab es aber in Großbritannien. Dort verursachten Sturmböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 170 Kilometern pro Stunde Chaos. Mehr als 100 Flüge an den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick wurden gestrichen oder umgeleitet. Zwischenzeitlich waren fast 100.000 Häuser ohne Strom.

Ein paar Tage bleibt es noch unschön: Über den nördlichen Atlantik ziehen immer wieder Tiefdruckgebiete hinweg. Diese bestimmen bei uns das Wetter vor allem in der Nordhälfte mit kühler Schauerluft.