Osterwetter 2016: So wird das Wetter zu Ostern

Also toll sieht das Osterwetter nicht aus

Es ist sicherlich gewagt, aber irgendwann muss man auch mal über seinen Schatten springen und das Risiko eingehen, völlig daneben zu liegen. Und in diesem Sinne schauen wir erneut auf die mögliche Witterung zu Ostern 2016. Eines sei vorweg gesagt, es kann in den kommenden knapp drei Wochen noch viel passieren.

Osterwetter 2016: So wird das Wetter zu Ostern

Zunächst schauen wir mal kurz auf das mittelfristige Modell der amerikanischen Wetterbehörde NOAA, das GFS. Für die Zeit bis zum Beginn der dritten März-Dekade berechnet das GFS aktuell deutschlandweit leicht unterdurchschnittliche Werte, von frühlingshaftem Wetter fehlt an dieser Stelle also weiter jede Spur.

Für die Zeit danach, also Karwoche und die Ostertage müssen wir uns eine andere Quelle suchen. Um zumindest einen leichten Blick in die Zukunft zu werfen, schauen wir also auf das Langfristmodell der NOAA (CFS) und unsere 28-Tage-Temperatur-Prognose. Und danach sieht es folgendermaßen aus.

Im Norden werden die Ostertage danach recht durchschnittlich ausfallen. Zwar liegen die Temperaturprognosen ganz leicht unter dem Durchschnitt, aber die Abweichung ist wirklich nur recht gering. Höchstwerte oberhalb der 10-Grad-Marke scheinen hier durchaus drin zu sein.

Für den Westen sieht es nicht ganz so gut aus. So frühlingshaft, wie wir es hier in den vergangenen Jahren immer mal wieder hatten, wird es Ostern 2016 wohl kaum werden. Die Modelle berechnen für den Westen recht deutlich unterdurchschnittliche Werte. Die Abweichungen betragen teils mehr als zwei Grad, nach unten wohlgemerkt. Daran ändert sich übrigens auch Richtung Monatswechsel nichts.

Im Süden werden zwar auch unterdurchschnittliche Werte berechnet, die Differenz zum Durchschnitt fällt aber bei weitem nicht so krass aus. 0,5 bis 1 Grad sind es nach den derzeitigen Berechnungen aber trotzdem. Die Schwelle zu zweistelligen Höchstwerten könnte damit aber immer noch genommen werden.

Auch im Osten scheint es ein eher unterkühltes Osterfest zu werden. Allerdings muss man hier deutlich zwischen den Teilen südlich von Berlin und Brandenburg und den Teilen nördlich davon unterscheiden. Während die Temperaturen für Berlin und weiter nördlich eher auf Durchschnitt gerechnet werden, sieht es südlich davon ziemlich krass aus. Für Sachsen und Thüringen sind kaum angenehme Werte in Sicht. Mit viel Glück tasten sich die Werte mal an die 10-Grad-Marke heran.

Fazit: Nach derzeitigem Stand wird Ostern nirgendwo in Deutschland ein Frühlingsmärchen bringen. Am besten sieht es noch für den Norden aus, wo die Temperaturen zumindest dem Durchschnitt entsprechen sollten. 20 Grad wird es aus heutiger Sicht definitiv nirgends geben und selbst für 15 Grad brauchen wir schon ganz schön viel Glück.