Osterwetter 2016: Es geht turbulent zu Ende

Im Nordwesten geht es richtig rund

Im Nordwesten und Westen verabschiedet sich der Osterhase mit Pauken und Trompeten. Kräftige Schauer, Gewitter und Sturmböen lassen kaum einen Osterspaziergang zu. Dagegen geht Ostern im Osten und Süden vergleichsweise ruhig und sehr mild zu Ende.

Ein Holz-Osterhase sitzt am 24.03.2016 in Bad Wildungen (Hessen) neben der Kurschattenfigur. Foto: Uwe Zucchi/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Osterhase neben Kurschatten

Ostersonntag

Der Sonntag ist gar nicht mehr so einheitlich. In der Osthälfte gibt es weiter viel Sonnenschein und verbreitet Temperaturen über 15 Grad. Selbst an der Ostsee, Richtung Rügen, und im Südosten von Bayern reichen die Temperaturen fast an die 15 Grad Grenze. Anders sieht es in der Westhälfte aus. Dort breitet sich ein Niederschlagsband aus, das unter Abschwächung Richtung Osten Deutschlands weiterzieht. Ab Mittag kommt im Westen aber auch wieder die Sonne raus. Dann können sich noch einzelne Schauer oder kurze Gewitter bilden, die aber nicht mehr jeden treffen. Die Temperaturen bleiben aber klar unter 15 Grad.

Und der Wind frischt deutlich auf. Von Schleswig-Holstein über Niedersachen und NRW, Rheinland-Pfalz und Saarland bis in den äußersten Südwesten Deutschlands müssen wir mit starken Böen rechnen (Windstärke 7). Im Bergland und an den Küsten verbreitet Sturmböen (Windstärke 8), auf dem Brocken im Harz kann auch mal eine Orkanböe dabei sein.

Ostermontag

Diese Zweiteilung bleibt uns auch am Montag erhalten. Die Osthälfte bleibt weitgehend trocken, die Westhälfte bekommt wieder nasse Füße und im Nordwesten dreht der Wind noch einmal kräftig auf und es drohen flächendeckend Sturmböen. Das Quecksilber landet im Osten und Süden wieder bei über 15 Grad, im Nordwesten bei unter 15 Grad. Im Osten und Süden erreichen wir meist 6 bis 8 Sonnenstunden. Nur die Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfälzer und Saarländer leiden unter Sonnenmangel. Schauerartige Regenfälle und einzelne Gewitter vermiesen hier den Osterspaziergang. Und auch der Wind legt hier noch einen Zahn zu. Nicht nur an den Küsten und im Bergland, sondern auch im Flachland drohen stürmische Böen der Windstärke 8 bis 9 (70 bis 80 km/h), im Harz gibt es Böen um die 100 km/h (Windstärke 10 bis 11).