Seehundstation Friedrichskoog

Nordsee: Gutes Wetter sorgt für weniger verwaiste Robben

Hochsaison in Friedrichskoog

Große Kulleraugen und ein herzzerreißendes Heulen: In der Seehundstation in Friedrichskoog herrscht Hochsaison. Hier werden verwaiste Robbenbabys gepflegt und aufgepäppelt, bevor sie wieder in die freie Natur entlassen werden. In diesem Jahr konnten besonders viele Kegelrobben in der Nordsee gezählt werden. 

Warum die Seehundstation trotzdem weniger Heuler – so werden die dauerhaft von der Mutter getrennten jungen Seehunde genannt - aufgenommen hat als im letzten Jahr, erzählt eine Pflegerin im Video. 

Heuler überleben ohne Hilfe nicht

Die Hauptgeburtenzeit bei den Kegelrobben liegt im Juni, „Da kommen Tausende von Jungtieren auf die Welt. Einige von denen verlieren während der Säugezeit den Kontakt zum Muttertier. Das heißt, (...) sie würden ohne Hilfe nicht überleben“, so die Tierpflegerin zu RTL. Und genau diese Tiere werden in der Seehundstation aufgezogen, bis sie kräftig genug sind, in der freien Natur zu überleben. 

Die Heuler werden wieder ausgewildert

Aktuell arbeiten mehr als 30 Mitarbeiter n der Seehundstation Friedrichskoog zum Wohl der kleinen Seehunde. Bei einem Mindestgewicht von 25 Kilogramm können die Heuler wieder ausgewildert werden, also zurück schwimmen zu ihren Artgenossen in die Nordsee. Das passiert in der Regel nach rund zehn Wochen.

Das Wetter in Friedrichskoog
Das Wetter an der Nordsee