NOAA-Temperaturprognose vom 12.06.2017: Im Sommer 2017 erwarten uns durchschnittliche Temperaturen

Zu warm, zu kalt, alles im Durchschnitt – in den letzten Wochen haben wir schon öfter unterschiedliche Meldungen über den Sommer 2017 herausgegeben, und das nicht, weil wir Spaß an der Abwechslung haben. Die amerikanische Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration), die weltweit Wetterdaten misst und daraus unter anderem Klima-Modelle entwickelt, hat auch in dieser Woche eine Langfrist-Prognose erstellt - und schon wieder können wir auf den Klimakarten für Juli und August sehr durchschnittlicheTemperaturentwicklungen sehen.

Video: NOAA-Prognose für Deutschland:

Der Juli in Europa bleibt gleichmäßig sommerlich

Noch vor zwei Wochen wurde von der NOAA ein eher zu warmer Juli berechnet. Diese Berechnungen wurden schon in der letzten Woche gekippt und übrig bleibt ein moderater Juli mit hauptsächlich durchschnittlichen Temperaturen. Nur ganz im Westen des Kontinents könnten Portugal und Teile Spaniens einen überdurchschnittlich warmen Monat erleben.

Negative Abweichungen von bis zu 2 Grad kann es an den Schwarzmeerküsten von Rumänien, Bulgarien und der Türkei geben.

NOAA-Temperaturprognose für Juli vom 12..06. 2017
NOAA-Temperaturprognose für Juli vom 12.06. 2017

August-Temperaturen: In West- und Mitteleuropa gibt es kaum Ausreißer

Im August sehen die NOAA-Berechnungen ähnlich aus, im Osteuropäischen Raum ist sogar eine negative Tendenz zu sehen. Rund um das Schwarze Meer geht es im Vergleich zum langjährigen Mittel kühler zu. In Mittel- und Westeuropa bleibt alles sehr durchschnittlich.

Eine massive Temperaturabweichung nach oben wird hingegen für Spitzbergen berechnet. Dort in der Arktis könnte es den Berechnungen zufolge bis zu 4 Grad wärmer werden als im Durchschnitt.

NOAA-Temperaturprognose für August vom 12.06. 2017
NOAA-Temperaturprognose für August vom 12.06. 2017

Das berechnet die NOAA

Die NOAA berechnet bei dieser experimentellen Langfristprognose die voraussichtliche Temperaturabweichung zum langjährigen Durchschnitt. Aus diesen Berechnungen lässt sich zwar eine Temperaturtendenz ablesen, aber nicht das Wetter vorhersagen. So kann es trotz kühler Tendenz durchaus auch heiße Tage geben. Außerdem sagt diese Prognose nichts über mögliche Niederschläge aus.