NOAA-Temperaturprognose vom 01.05.2017: Juni und Juli versprechen keinen Hitzesommer für dieses Jahr

Es scheint als sei die Serien der viel zu warmen Monate gebrochen. Die amerikanische Wetterbehörde NOAA berechnet für den Juni nur noch leicht überdurchschnittliche Werte. Die zu warme Tendenz beschränkt sich dabei auf Mitteleuropa, Teile Osteuropas und Skandinavien – und die positiven Abweichungen bewegen sich in einem Rahmen von maximal 1 Grad.

Typische Urlaubsziele eher unterkühlt

NOAA-Temperaturprognose für Juni 2017 vom 01.05.2017
NOAA-Temperaturprognose für Juni 2017 vom 01.05.2017

Teile Frankreichs, die iberische Halbinsel der östliche Mittelmeerraum und die nordafrikanischen Mittelmeeranrainer verzeichnen hingegen keine positiven Temperaturabweichungen mehr. Im Gegenteil, insbesondere das sehr warme Südspanien dürfte nach den Berechnungen der NOAA eher einen leicht unterkühlten Juni erleben.

Juli: Wärmeüberschuss wird immer weniger

NOAA-Temperaturprognose für Juli 2017 vom 01.05.2017
NOAA-Temperaturprognose für Juli 2017 vom 01.05.2017

Im Vergleich zur vergangenen Woche haben sich die Prognosen der NOAA deutlich gedreht. Jeglicher Wärmeüberschuss ist verschwunden. Alle Gebiete, die zuletzt noch drastische Abweichungen nach oben verzeichneten bewegen sich nun auf Normalkurs. Geringe positive Abweichungen gibt es nur noch in einem kleinen Bereich Mitteleuropas, Teilen Osteuropas und Skandinaviens. Italien, Griechenland, die Türkei, Spanien und der größte Teil Frankreichs verzeichnen hingegen normale Temperaturen im Juli, teils auch unterdurchschnittliche.

​Fazit: Sommer allenfalls normal

Fazit: Derzeit sieht es so aus, als würde der Sommer allenfalls normal ausfallen. Ein Hitzesommer erscheint aus heutiger Sicht jedenfalls weitgehend ausgeschlossen. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass hier nur die voraussichtliche Abweichung vom langjährigen Temperaturdurchschnitt eines Monats berechnet wird. Es können dennoch einzelne sehr heiße oder sehr kalte Tage auftreten.