NOAA-Temperaturprognose für Februar und März 2017: Der Winter verabschiedet sich bald

Oh Mann, was steht denn da an? Nach einem deutlich zu kalten Januar – wir stecken ja noch mittendrin – sieht die Amerikanische Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) für weite Teile Europas einen regelrechten Wärmeeinbruch. Die NOAA berechnet hierbei die voraussichtliche Temperaturabweichung vom klimatologischen Mittel. Diese Prognose kann zwar nicht das Wetter vorhersagen, gibt aber einen groben Anhaltspunkt für die grundsätzliche Witterungstendenz. Allerdings - das schieben wir gleich mal hinterher: Der Januar hat sich nun ganz anders entwickelt, als es die NOAA noch vor zwei Monaten vorausgesagt hat und ob die warme Februarprognose wirklich eintritt, sehen andere Wettermodelle derzeit noch ganz anders. Doch bleiben wir hier erst einmal bei den Berechnungen der Amerikaner:

Februar zeigt keine Anzeichen von Kälte

Februarprognose der NOAA
Februar 2017: Die von der NOAA prognostizierten Temperaturen liegen weiträumig über den langjährigen Durchschnittstemperaturen.

Dort, wo jetzt die Kälte steckt, soll es schon bald wieder einen Wärmeüberschuss geben. Besonders betroffen sind dann Nord- und Osteuropa. In Skandinavien und Russland sehen die Amerikaner bis zu 3 Grad positive Temperaturabweichung vom klimatologischen Mittel. Und auch bei uns im Land werden von der NOAA höhere Temperaturen berechnet, als wir es von einem Februar gewöhnt sind.

Nur in den Mittelgebirgen sollen sich die Temperaturen februartypisch entwickeln. Wenn dies alles so eintrifft, können wir uns gedanklich vom Winter schon einmal verabschieden.

Wärmeüberschuss auch im März

Maerz Noaa
Die NOAA-Langfristprognose für März 2017: Eindeutig zu warm.

Im März scheint sich dieser Wärme-Trend fortzusetzen. In ganz Mitteleuropa hat sich der Wärmeüberschuss ausgebreitet, jedoch nun flächendeckend von Nordspanien über die Beneluxstaaten bis nach Südskandinavien. Ebenso Deutschland und alle Balkanländer werden von den positiven Temperaturabweichungen betroffen sein. Russland und Nordskandinavien haben sich laut den Berechnungen der NOAA wieder an das Temperaturmittel angeglichen und schlagen im Norden sogar ins Gegenteil aus. Dort werden für den März negative Abweichungen von bis zu 2 Grad berechnet.

Ein kleiner Ausflug in den April

NOAA im April
Die NOAA-Berechnungen für den April 2017 lassen auf eine normale Temperaturentwicklung in Deutschland schließen.

Ein kühner Blick in den April – ist ja noch ganz schön lange hin – zeigt, dass sich die Temperaturen laut der Wetterbehörde von Übersee insgesamt wieder etwas normalisieren sollen, der Wärmeüberschuss ist in den Osten Europas gerutscht. Das heißt wohl für den Osterhasen, er kann sein Winterkostüm zu Hause lassen.

Fazit:

Für den Februar sieht die amerikanische Wetterbehörde NOAA einen massiven Wärmeüberschuss, der hier dann wohl endgültig den Winter vertreibt. Besonders betroffen sind dann Nord- und Osteuropa. In Skandinavien und Russland sehen die Amerikaner bis zu 3 Grad positive Temperaturabweichung vom klimatologischen Mittel. Im März setzt sich der Wärme-Trend laut den Berechnungen der Amerikaner in West- und Mitteleuropa weiter fort. Wenn wir einen Blick in den April werfen, sehen wir, dass sich ein durchschnittlicher Frühling bei uns breitmachen könnte.