NOAA-Prognose macht Schluss mit dem Wintertraum: Das neue Jahr beginnt mit Wärmeüberschuss

Um einen kleinen Ausblick auf den Start in den Winter zu geben, schauen wir wie jede Woche auf die langfristigen Temperaturprognosen der amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). Die NOAA berechnet hierbei die voraussichtliche Temperaturabweichung vom klimatologischen Mittel. Diese Prognose kann zwar nicht das Wetter vorhersagen, gibt aber einen groben Anhaltspunkt für die grundsätzliche Witterungstendenz.

Das neue Jahr beginnt mit Wärmeüberschuss

NOAA -Prognose für den Januar
Mit dem neuen Jahr könnte sich der Trend der zu warmen Witterung wieder fortsetzen.

Neues Jahr, neues Glück, so sehen es nicht nur viele Pechvögel, auch die NOAA, die amerikanische Wetterbehörde sieht im Januar ganz andere Tendenzen, als es der Dezember hätte vermuten lassen. Von dem Kälteüberschuss aus dem Dezember ist im Januar nicht mehr viel zu sehen.

In weiten Teilen Europas kehren sich die Berechnungen sogar ins Gegenteil, es soll also wieder einmal einen Wärmeüberschuss von bis zu einem Grad geben. Normale Temperaturen sind in einem Streifen von den Britischen Inseln über die Beneluxstaaten, den Norden Deutschlands und Dänemark in den Prognosekarten zu sehen. Auch Nordskandinavien und Russland scheinen sich im Januar wieder auf Normaltemperaturen einzupendeln.

Auch der Februar bringt wenig Winterfreuden

NOAA -Prognose für den Februar
Die NOAA prognostiziert für den Februar eine zu warme Witterung.

Im Februar sehen die Amerikanern wieder 'rot', in ganz Europa scheinen die Temperaturen erneut bis zu zwei Grad nach oben zu gehen. Die Tendenz dieser Berechnungen könnte also ein Hinweis darauf sein, dass es keinen eisigen Winter geben wird, denn der Trend setzt sich auch im März weiter fort.

Die größte Wärme erwartet die Wetterbehörde in Teilen von Norwegen, Schweden und in den Baltischen Staaten. In Deutschland könnte der Osten am 'wärmsten' werden, hier werden laut NOAA bis zu drei Grad oberhalb des klimatologischen Mittels berechnet. Dramatisch geht es ganz im Norden zu: In Spitzbergen bleiben die Berechnungen tiefrot, das heißt, da sind Temperaturen von drei Grad über dem Mittel zu erwarten. 

Fazit:

Der Winter hat gerade erst angefangen und schon streut die amerikanische Wetterbehörde wieder Salz in die Suppe. Die NOAA sieht, im Gegensatz zu einem zu kalten Dezember, für den Beginn des neuen Jahres teils extrem positive Abweichungen der Temperaturen. Schaut man vorsichtig in den März, bestätigt sich der Trend. Es ist mehr warme Witterung unterwegs als es das klimatologische Mittel vorschreibt. Wer es 'warm' haben will, der kann nach Spitzbergen fahren, denn dort bleiben die Berechnungen tiefrot, das heißt, da sind Temperaturen von drei Grad über dem Mittel zu erwarten.