NOAA-Langfristprognose: Werden März und April 2017 endlich ganz normal?

Die Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde NOAA sind nur ein wager Anhaltspunkt für die grobe Witterungstendenz. Aber es ist eins der wenigen Modelle mit denen man überhaupt wettertechnisch relativ weit in die Zukunft blicken kann. Hier kommt der Ausblick auf März und April.

März 2017: ein bisschen warm

Die Langfristprognose der NOAA für März 2017.
Die NOAA-Langfristprognose für März 2017.

Nach der aktuellen NOAA-Prognose fällt der März für Deutschland überdurchschnittlich warm aus - besonders im Südosten Deutschlands.

Auch über Deutschland hinaus sieht die Prognose eher warm für Europa aus. In großen Flächen Osteuropas würden nach der Prognose die gemittelten Temperaturen im März über dem Durchschnitt liegen. Etwas zu kalt könnten Skandinavien und Teile Russlands abschneiden.

April 2017: Unauffällige Prognose für Deutschland

Die Langfristprognose der NOAA für April 2017.
Die NOAA-Langfristprognose für April 2017.

Die April-Prognose birgt eine kleine Überraschung: Deutschland, sowie die anderen Länder Westeuropas sind auffallend unauffällig. Die aktuellen Berechnungen deuten für diese Region auf einen ganz normalen April hin.

Zu warm würde nach den Berechnungen wieder große Teile Osteuropas werden. Negative Temperaturabweichungen sind für Europa nicht verzeichnet.

Fazit

Das ist doch mal was. In Zeiten der großen Wetterextreme wirkt die "weiße" (und damit neutrale) NOAA-Prognose im April für Deutschland sehr beruhigend. Das wäre ein Hinweis auf einen ganz normalen Frühlingsbeginn - zumindest hierzulande.

Unter dem Strich überwiegen aber für Europa (und im März auch für Deutschland) wieder einmal die warmen Tendenzen. Natürlich bleibt bei so weitsichtigen Berechnungen aber noch viel Spielraum für Veränderungen.