NOAA-Langfristprognose: Juni 2019 wird viel zu warm

NOAA-Prognose für Juni
In Mitteleuropa konzentrieren sich die Hotspots.

Aktuelle NOAA-Prognose +++ Deutschland-Juni viel zu warm +++ Niederschläge sehr unterschiedlich

Was kommt nach dem kühlen bis unterkühlten Mai? Ein viel zu warmer Juni. So sieht es jedenfalls die NOAA zurzeit.

Juni 2019: Bis zu 2 Grad zu warm

Ist der unterkühlte Mai 2019 nur eine Eintagsfliege in der globalen Erwärmung? Die amerikanische Wetterbehörde NOAA prognostiziert jedenfalls für den Juni 2019 in Deutschland schon wieder eine heiße Phase. Auf der Grundlage der Wetterdaten vom 02. bis 11. Mai wird der erste Sommermonat in großen Teilen des Landes bis zu 2 Grad zu warm. Damit würde Deutschland mit den angrenzenden Ländern im Süden und Osten zum außergewöhnlichen Hotspot. Denn in Süd-, West- und Nordeuropa läuft alles auf Durchschnittskurs oder mit nur kleinerer positiver Abweichung.

Die deutschen Junis der vergangenen Jahre waren fast immer leicht bis viel zu warm. Auch diese Statistik spricht also für einen richtigen Sommer-Juni mit vielen Möglichkeiten zum Grillen, Radeln, Wandern und allen möglichen anderen Freizeitaktivitäten.

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Juni 2019: Nur im Mittel genug Regen

NOAA- Regenprognose für Juni
Niederschlag im Juni: Nichts Dramatisches für Deutschland in Aussicht

Die von der NOAA voraus berechneten Niederschläge sind zwar im Mittel Durchschnitt: etwas zu viel Regen in der Mitte, viele Regionen mit normalen Mengen, eher zu wenig Niederschlag im Norden und Südosten.

Aber die Durchschnittswerte nützen Natur, Land- und Forstwirtschaft in den zu trockenen Gebieten natürlich wenig. Oder wenn der Regen sich in Sturzbächen niederschlägt. Jedenfalls sieht es nicht nach einem weiteren Dürre-Sommer aus. Das nimmt ein wenig Stress beim Blick in den Himmel.   

Die Aussagekraft der NOAA-Prognose

Die NOAA berechnet bei dieser experimentellen Langfristprognose die voraussichtliche Temperatur- bzw. Niederschlagsmengenabweichung zum langjährigen Durchschnitt. Aus diesen Berechnungen lässt sich zwar eine Tendenz ablesen, aber nicht das Wetter vorhersagen. So kann es trotz warmer Tendenz durchaus auch kühle Tage geben – und umgekehrt.