NOAA-Langfristprognose: Ein durchschnittlicher Sommer!

Aktuelle NOAA-Prognose +++ Alles im Lot +++ nicht zu warm +++ nicht zu kalt

Die aktuelle Prognose der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) zeigt fast deutschlandweit keine Abweichungen vom klimatischen Durchschnitt – lediglich im Südosten könnte es rund 0,5 bis 1 Grad zu warm ausfallen. Ansonsten sieht es nach langer Zeit wieder nach einem normalen Juli aus. Zum Vergleich waren die letzten Juli Monate (2013 – 2018) mindestens 1 Grad zu warm waren. Erst der Juli 2012 war nur 0,5 Grad zu warm. Über Russland werde Anomalien von 1 bis 2 Grad berechnet d.h. hier wird es deutlich heißer als sonst.

NOAA-Temperaturabweichung für Juli 2019
NOAA-Temperaturabweichung für Juli 2019 © NOAA

Juli 2019: Zu wenig Niederschläge im Süden

Was den Niederschlag angeht, sieht es schon wieder anders aus. Es werden wird über der Mitte und in Süddeutschland deutlich zu wenig Regenfälle berechnet, was womöglich eine länger anhaltende Trockenheit bedeuten könnte. Demnach sieht es für Flora und Fauna nicht so toll aus. Anders sieht es in Südosteuropa aus. Hier soll überdurchschnittlich viel Niederschlag fallen. Das könnte für Urlauber ein Problem werden. Auch in Spanien wird tendenziell mehr Niederschlag als normal üblich vorhergesagt.   

NOAA-Niederschlagsabweichung für Juli 2019
NOAA-Niederschlagsabweichung für Juli 2019 © NOAA

Die Aussagekraft der NOAA-Prognose

Die NOAA berechnet bei dieser experimentellen Langfristprognose die voraussichtliche Temperatur- bzw. Niederschlagsmengenabweichung zum langjährigen Durchschnitt. Aus diesen Berechnungen lässt sich zwar eine Tendenz ablesen, aber nicht das Wetter vorhersagen. So kann es trotz warmer Tendenz durchaus auch kühle Tage geben – und umgekehrt.