New York bibbert bei minus 20 Grad - es liegt auf der Höhe von Rom

Minus 20 Grad auf der Höhe von Rom - das ist bei uns nicht möglich

In New York bibbern die Menschen derzeit bei minus 20 Grad. New York liegt aber auf dem gleichen Breitengrad wie Rom. Dort sind minus 20 Grad schlichtweg nicht möglich. Auf der Höhe von Deutschland herrschen in Nordamerika momentan Temperaturen von unter -30 Grad. Wahnsinn. Hier ist solch ein Szenario Ende Februar absolut undenkbar.

Rom im Schnee
Rom im Schnee - ein seltenes Bild. -20 Grad sind aber niemals möglich. © picture alliance / AFP Creative, FILIPPO MONTEFORTE

Mainz liegt auf dem 50. Breitengrad. Das ist weiter im Norden als Montreal oder Quebec. Dennoch sind in Kanada und den USA die Temperaturen weit niedriger als bei uns.

Das liegt vor allem am Golfstrom, unter dessen Einfluss wir in Mitteleuropa stehen. Auch Rom mit seiner Lage am Mittelmeer wird von warmer, feuchter Luft versorgt, die ein Absinken der Temperaturen auf New-York-Niveau niemals zulassen würde.

In den USA und Kanada hingegen haben die Luftmassen, wenn sie den Osten des Kontinents erreichen, eine Tausende Kilometer lange Strecke über Land hinter sich und konnten sich da wunderbar abkühlen. Die Feuchtigkeit, die ein extremes Abkühlen verhindert, ist der Luft dann entzogen. Die großen Schneemassen fallen deshalb an der Ostküste, weil die kalte Luft sich über den großen Seen wieder mit Feuchtigkeit anreichert.

So sind Temperaturen von minus 15 Grad in Washington möglich. Die Hauptstadt der USA liegt auf der Höhe von Sizilien.