Produktion mit möglichst wenig CO2-Ausstoß

Neues ntv-Format "Klima Update" wird ressourcenschonend produziert

Bei der Produktion des neuen ntv-Formats
Das neue Format auf ntv "Klima Update" wird ressourcenschonend produziert.

"Klima Update" auf ntv: Pflanzaktion in der ersten Sendung

Mit unserem Klima Update möchten wir nicht nur über Klimaschutz berichten, sondern auch aktiv dazu beitragen, unsere Umwelt zu schützen. So hat unser Moderator Maik Meuser gemeinsam mit Schülern in einem Waldstück bei Heiligenhaus (NRW) Bäume angepflanzt. Außerdem haben wir bei der Produktion darauf geachtet, möglichst wenig CO2-Ausstoß zu verursachen.

Umweltschutz wird hier groß geschrieben: Niemand hat für die Produktion ein Flugzeug genutzt

Klima Update, neues Format auf nt
Das Team bei den Dreharbeiten zur ersten Sendung vom "Klima Update"

Besonders wichtig ist dabei der Transport. Statt von Hamburg nach Köln zu fliegen, ist unsere Expertin mit dem Zug angereist. Es sind auch nicht alle mit den eigenen Autos zum Dreh in den Wald gefahren, sondern wir haben vorher geschaut, wer die umweltfreundlichsten Autos hat, und diejenigen haben dann die anderen mitgenommen. Natürlich nach einem Coronatest.

Der Stromverbrauch ist ein weiterer wichtiger Faktor, den wir unter die Lupe genommen haben: Wie viele Menschen haben an wie vielen Rechnern gearbeitet? Wie viel Zeit haben sie in Büroräumen oder im Home Office verbracht und wie waren die beheizt? Was für Strom wurde dafür genutzt? In unseren Bürogebäuden nutzen wir seit Jahresbeginn 100 Prozent Ökostrom, im Home Office ist teilweise noch konventioneller Strom im Einsatz.

Wir haben diese Werte gemessen – wie viel Strom haben wir verbraucht, wie viele Kilometer haben wir mit welchem Treibstoffverbrauch im Auto zurückgelegt usw. – und mit einem CO2-Rechner ausgerechnet, wie viel klimaschädliches Gas wir damit in die Atmosphäre geblasen haben. Außerdem haben wir noch einen geschätzten Betrag dazu gerechnet, für alle Werte, die wir nicht selbst ermitteln können. Also z.B. zu Bildmaterial, das wir von Agenturen eingekauft haben.

Insgesamt sind wir für die Produktion unserer Sendung auf etwas mehr als eine Tonne CO2 gekommen. Nicht unerheblich fürs Klima: Laut Max Planck Institut für Meeresbiologie lässt jede Tonne von Menschen freigesetztes CO2 drei Quadratmeter Arktis-Eis schmelzen.

Diese Emissionen können wir nicht rückgängig machen, aber wir möchten immerhin dafür sorgen, dass über mehr Waldfläche mehr CO2 gespeichert wird. Deswegen haben wir unseren Ausstoß über ein zertifiziertes Aufforstungsprojekt in Brasilien kompensiert.

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