Über 50 Liter Regen in Berlin

Unwetter am Sonntag: Es gab wieder Gewitter und Tote

Mehrere Unfälle wegen der Unwetter

Am Sonntag haben wieder Unwetter getobt. Besonders betroffen waren in Deutschland Berlin, Sachsen und Bayern. Mindestens drei Menschen starben: In Wolfratshausen (Landkreis Bad Tölz) wurde ein Mann von einem umfallenden Hochsitz erschlagen, auf der A57 bei Goch am Niederrhein starb ein Mann, als sein Auto auf nasser Straße gegen eine Brücke krachte. Eine Frau wurde schwer verletzt. Im sächsischen Weißwasser kam ein 67-jähriger Mann ums Leben, als er seinen Keller auspumpen wollte. Er erlitt einen Stromschlag.

Hier die ganze Artikel zum Starkregen in Sachsen: Mann stirbt durch Stromschlag

Starkregen in Berlin: Rund 250 Einsätze der Feuerwehr

Die größten Regenmengen gingen in Berlin nieder. Dort gab es rund 250 wetterbedingte Einsätze der Feuerwehr, vor allem wegen überschwemmter Keller und gefluteter Straßen. Zudem stürzten auch Bäume um. Innerhalb von 12 Stunden wurden in Berlin über 50 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen.

Ebenfalls stark betroffen waren Oberbayern und Sachsen: In Trebendorf (Sachsen) sind 49,8 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 12 Stunden gefallen. In Untergriesbach-Glotzing waren es 37 Liter.

Regensumme
Die Grafik zeigt die Regensummen von Sonntag und Montagmorgen. Die Schwerpunkte liegen im Osten und Süden Deutschlands.

Extreme Unwetterschäden in der Schweiz und Österreich

Unter dem Strich waren die Unwetter am Sonntag in Deutschland deutlich weniger schlimm, als bei der Hochwasserkatastrophe vor gut einer Woche im Westen.

In der Schweiz und Österreich gab es allerdings Überflutungen, die an die Bilder aus der Eifel erinnern. Mehr dazu im Video.

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(cli)