Dank James-Webb-Teleskop

Bester Blick auf die Ringe des Neptun und dessen Monde

von Karim Belbachir

Neptun und seine Monde.
Über Neptun scheint einer seiner 14 Monde: Triton. Sechs weitere Monde konnten die Wissenschaftler auf den Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops entdecken.

Der Neptun ist der äußerste bekannte Planet in unserem Sonnensystem. Mit bloßem Auge nicht zu sehen, aber glücklicherweise haben wir mittlerweile das James-Webb-Weltraumteleskop, um Abhilfe zu schaffen. Unser Auge im Weltall hat nun den Neptun unter die Lupe genommen und eröffnet einen tollen Blick auf die Ringe des blauen Gasriesen.

Erstmaliger Blick auf dünne Staubringe des Neptun

Ringe des Neptun mit Eiswolken am Südpol des Eisriesen
Am Südpol gut zu erkennen sind die helleren Eiswolken, die in der oberen Atmosphäre des Neptun wandern. 1989 war zuletzt der Blick auf die Ringe des Eisriesen möglich.

Während es mit handelsüblichen Teleskopen natürlich schwer wird die Neptun Ringe zu sehen, bieten die Nahinfrarotaufnahmen des James-Webb-Teleskops nun ganz neue Möglichkeiten entfernten Eisriesen genauer zu betrachten. Der Planet ist 30 Mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde. Die neueste Aufnahme des Eisplaneten zeigt sieben seiner 14 Monde und vor allem die Ringe.

Erstmals sichtbar sind nun auch die Staubringe, die den Eisriesen umkreisen. Die waren auf den Bildern der Raumsonde Voyager 2 im Jahr 1989 nicht zu sehen. Auf den neuen Aufnahmen erscheint Neptun etwas dunkler, was an den Nahinfrarotaufnahmen liegt, die das farbgebende Methan in der Planetenatmosphäre Licht in dem Wellenlängenbereich verschluckt. Gut zu sehen sind hingegen die helleren Eiswolken in der oberen Atmosphäre des Eisriesen.

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(kfb)