Winter 2016/2017: Kommt der Winter im Dezember?

Sogar Dauerfrost ist zu sehen

Für viele Menschen ist es derzeit das Thema Nummer 1. Wie wird der Winter 2016/2017? Auch wir haben uns schon mehrfach mit diesem Thema beschäftigt und finden, es ist an der Zeit, mal wieder in die Modelldaten zu schauen. Die weiteste Vorhersage hat dabei das amerikanische Langfristmodell CFS.

Weihnachten bei Eis und Schnee scheint möglich

Glitzernder Schnee bei eisigen Temperaturen.
Glitzernder Schnee bei eisigen Temperaturen.

Nachdem es bis zum Monatswechsel eher schmuddelig und verhältnismäßig mild weitergeht, berechnen die Amerikaner ab dem meteorologischen Winterbeginn am 1. Dezember deutlich kühlere Werte. Die Tageshöchstwerte liegen danach nur noch im niedrigen einstelligen Bereich, selbst im sonst so milden Westen werden laut CFS kaum mehr 5 Grad erreicht.

Ähnlich wie im November, soll damit aber nach einer knappen Woche wieder Schluss sein. Es scheint sich eine vorübergehende Westlage einzustellen, die sogar zweistellige Temperaturen möglich erscheinen lässt. Umso härter dürfte uns das treffen, was für den weiteren Dezemberverlauf prognostiziert wird.

Zu Beginn der zweiten Dezemberdekade geht es nämlich wieder rasant nach unten. Für die Zeit bis Weihnachten berechnet das CFS deutschlandweit nur noch knapp einstellige Temperaturen, teils erscheint sogar Dauerfrost auf den Karten. Weihnachten bei Eis und Schnee scheint möglich.

Und auch über den Jahreswechsel hinaus soll es demnach kalt bleiben, im Laufe des Januar sogar noch kälter werden.

Nun muss dabei allerdings beachten, dass es sich beim CFS um ein experimentelles Wettermodell handelt. Zwar lagen die Amerikaner mit ihren Berechnungen in der Vergangenheit einige Male richtig, aber das chaotische System Wetter hält sich selten an Modell-Regeln. So kann schon eine kleine Abweichung dafür sorgen, dass wir doch wieder in eine Westdrift geraten und dann gibt es eben Bier statt Glühwein.