Nebel verschwindet - eisige Nächte

Comeback des Nachtfrosts: Nächste Woche wird es klirrend kalt

Temperatursturz: Das geht tief ins Minus

Momentan ist das Dezember-Wetter relativ langweilig und einerlei: Außer auf den Bergen ist es grau in grau, die Sonne ist auf Tauchstation und es ist dabei recht mild. Doch das ändert sich.

In der nächsten Woche verlagert sich der Kern eines starken Hochdruckgebiets in Richtung Skandinavien und damit kann von Norden her kältere und trockenere Luft zu uns kommen. Das heißt: Die Nächte werden kalt, die Tage dafür wieder sonniger.

Im Video: Frost-Fakten im Winter

Minus 4 in Köln, sogar minus 14 in den Alpen

Momentan ist es ja wirklich zu warm – das hat mit Weihnachts-Feeling nix zu tun. Es wird nun aber schrittweise kälter und der Nachtfrost breitet sich immer weiter aus. In der Nacht von Sonntag auf Montag kommt die deutliche Abkühlung – dann geht es bergab mit den Werten. Haben wir derzeit morgens zum Teil 8 Grad, so rutschen die Temperaturen am Dienstagmorgen in Köln auf -4 Grad. Das sind 12 Grad Unterschied und das wird uns in die Knochen fahren. Diese Kälte werden wir spüren. Auch in Hamburg und Berlin gibt es strengen Nachtfrost mit bis zu -4 Grad.

In den Alpen ist es ja jetzt schon sonnig und daher kühlt es dort nachts aus. Doch nächste Woche kommt es da dann richtig dicke: Zweistellige Minuswerte werden keine Seltenheit sein. Balderschwang im Allgäu zum Beispiel bekommt zum Höhepunkt der „Kältewelle“ am Dienstag und Mittwoch bis zu -14 Grad. Auch tagsüber schaffen es die Werte nicht in den Plusbereich – trotz der Sonne.

Sonne feiert fulminantes Comeback - Kältewelle hält wohl nur kurz

14.12.2021, Schweiz, Heimenschwand: Eine Skilangläuferin fährt bei Sonnenschein auf der Loipe.
So schön wie auf diesem Bild in der Schweiz kann es nächste Woche auch bei uns aussehen. Der Schnee liegt natürlich nur in den Höhenlagen.

Das Tolle an der Kälte: Dienstag und Mittwoch erwarten wir zumindest in der Südhälfte der Republik, aber auch im Westen locker 6 bis 8 Stunden Sonne. Das wird unser Herz erwärmen, schließlich hinken wir momentan in Sachen Sonne ordentlich hinterher. Im Südwesten, nehmen wir Saarbrücken und Trier als Beispiele, hat es noch nicht einmal 20 Prozent des üblichen Dezember-Sonnenscheins gegeben. Das schlägt aufs Gemüt. Umso schöner, dass wir nächste Woche die Sonne zu Gesicht bekommen. Im Norden ist in Sachen Sonne der Montag der bessere Tag. Danach ziehen wieder Wolken auf.

Richtig lang hält das klare und kalte Wetter leider nicht an. Richtung Weihnachten scheint es wärmer und schmuddeliger zu werden.

Wie die Chancen auf Weiße Weihnacht stehen erfahren Sie hier

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(osc)