Nach Hurrikan "Dorian": Noch 2.500 Menschen auf den Bahamas vermisst

A man looks the devastated cabin at the back yard of his house after Hurricane Dorian hit the Abaco Islands in Spring City, Bahamas, September 11, 2019. REUTERS/Marco Bello
A man looks the devastated cabin at the back yard of his house after Hurricane Dorian hit the Abaco Islands in Spring City © REUTERS, MARCO BELLO, MAB

Weitere Tote nach Hurrikan "Dorian" befürchtet

Mindestens 50 Todesopfer hat der verheerende Hurrikan "Dorian" auf den Bahamas gefordert. Die Behörden rechnen jedoch mit einem starken Anstieg der Opferzahl, weil entlegene Regionen noch nicht erreicht werden konnten. Wie die Katastrophenschutzbehörde der Inselgruppe am Mittwoch mitteilte, werden offiziell rund 2.500 Menschen vermisst. 

Hunderttausende sind nach dem Wirbelsturm obdachlos

Die Liste der vermissten Personen sei aber nur vorläufig, sagte Katastrophenschutzchef Carl Smith. Unter anderem müsse noch geklärt werden, ob die aufgelisteten Personen in Notunterkünften untergebracht oder vorübergehend umgesiedelt worden seien.

Der Wirbelsturm war am 1. September mit Windstärken von bis zu 300 Stundenkilometern über die Bahamas hinweggefegt und hatte eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auf Bildern sind abgedeckte Häuser, umgeknickte Bäume und dramatische Überschwemmungen zu sehen. 800.000 Menschen wurden angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen. Der Premier der Inselgruppe, Hubert Minnis, sprach angesichts der Verwüstungen von einer „historischen Tragödie“. 

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In einigen Ortschaften gibt es wieder Strom

Auf weiten Teilen von Grand Bahama gibt es mittlerweile zumindest wieder Strom. Der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde sagte, dass das Stromnetz rund um Marsh Harbour, die größte Stadt von Abaco, hingegen zerstört worden sei.

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