Sommermarke außer Reichweite

Nach Hitzewelle und Gewittern: Viel kälter geht es im Sommer nicht

Sommer geht in die Ferien +++ Tiefpunkt am Montag +++ einstellige Nachtwerte +++ wieder Frostgefahr

Die Hitze und der Sommer gehen am Wochenende auch im Süden mit einem lauten Knall zu Ende. Dann setzt sich die kalte Luft auch im Süden durch. Am Montag erreichen wir den Sommertiefpunkt. Denn in ganz Deutschland wird es keine Sommerwerte (25 Grad) mehr geben,in den Nächten weit verbreitet nur einstellige Temperaturen. Und in den bekannten Kältelöchern wird's auch wieder frostig.

Die kalten Sommeraussichten:

Wetter in Deutschland: Viel kälter geht es im Sommer nicht
Eiskalt wird's - für Sommerverhältnisse und nachts in den Kältelöchern mit Bodenfrost. © imago images / CHROMORANGE, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Am Montag gibt es in Alpennähe noch teils gewittrige Regenschauer, auch an der Küste sind einzelne Schauer unterwegs. Sonst gibt es einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken. Der Dienstag wird überall zeitweise sonnig und weitgehend trocken.

Doch was sind das für Temperaturen? In der Nordhälfte reicht es nur für 15 (Sylt) bis maximal 20 (Berlin und Köln) Grad, auf dem Brocken im Harz (1134 Meter) nur für 7 Grad! Selbst am sonst so warmen Oberrhein schaffen es die Temperaturen mit 21 bis 24 Grad nicht auf Sommerniveau. Diese Werte hatten wir bei der Hitzewelle Ende Juni als Tiefstwerte!

In den Nächten wird es frisch mit oft einstelligen Tiefsttemperaturen, örtlich ist auch wieder Bodenfrost möglich. Erst zur Wochenmitte erreichen wir am Oberrhein wieder die magische Sommermarke von 25 Grad.

Zu den Höchstwerten in der nächsten Woche.

Zu den Tiefstwerten in der nächsten Woche.

Gewitter beenden am Wochenende den Hitze-Sommer auch im Süden

In der Südhälfte ist es am Samstag zunächst noch recht sonnig, später bilden sich vor allem in Alpennähe immer öfter teils kräftige Gewitter. Die Temperaturen liegen in der Mitte und im Süden noch bei 26 bis 32 Grad.

Am Sonntag weiten sich die Wolken im Süden Baden-Württembergs und Bayerns aus und es bilden sich immer wieder Regenschauer und Gewitter, die örtlich auch heftig ausfallen können (mit Sturmböen, Starkregen und Hagel). Bei teils kräftigem Wind kühlt es im Süden und Westen auf 20 bis 25 Grad ab.