Monster-Tief und Mini-Blizzard

Über dem Nordatlatik ist viel los. Und das schon seit Wochen. Etliche Orkantiefs haben sich hier bereits gebildet. Und auch derzeit dreht ein riesiges Tief seine Runden. Im Durchmesser hat Kim  über 3500 Kilometer. Somit ist seine Kaltfront bereits im Norden Spaniens angekommen, während sein Sturmfeld auf der Nordseite bis nach Grönland reicht. Über dem offenen Atlantik mit Orkanböen jenseits von 130 km/h und über 10 Meter Hohen Wellen.

Doch damit geht Kim noch lange nicht die Puste aus. Auch wir bekommen seine Ausläufer zu spüren. Zum Wochenstart mit mildem Südwind und Regen, bevor uns auf der Rückseite kalte Polarluft erreicht. Damit sinkt die Schneefallgrenze und es drohen ebenfalls Orkanböen - besonders auf den Bergen im Süden. Eine winterliches Intermezzo, das sogar mit Schneeverwehungen im Bergland einher geht. Mehr zum Mini-Blizzard sehen Sie im Video.

Winterreifen gehören weiterhin dazu
Ohne Winterreifen wird es eng. Der Winter will sich nämlich noch nicht geschlagen geben. Insbesondere in den Mittelgebirgen bringt der Dienstag bis zu 10 Zentimeter Neuschnee sowie Schneeverwehungen. © imago images/Waldmüller, WaldmÃ’¼ller via www.imago-images.de, www.imago-images.de

So viel Schnee erwartet uns

Auch im Flachland sind Schnee- oder Schneeregenschauer sowie Graupel gepaart mit Wintergewittern drin. Das dürfte zum Teil sicherlich auch für Glätte reichen. Deutlich winterlicher sieht es aber im Bergland aus. Hier sind teilweise um die 15 Zentimeter Neuschnee drin. Gleichzeitig drohen auf den Bergen schwere- bis hin zu Orkanböen. Schneeverwehungen in freien Lagen inklusive.

Im Flachland weht der Wind beim Durchgang der Kaltfront sowie in Schauer- und Gewitternähe ebenfallfs sehr ruppig mit einzelnen Sturmböen, bevor es zur Wochenmitte insgesamt ruhiger und milder wird.

Noch viel mehr Wetter

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