Migräne-Wetter: Ist das Wetter Schuld an den Kopfschmerzen?

Wenn das Wetter die Migräne macht

Wetterwechsel und Migräne ? Kennen viele aus eigener Erfahrung. Oft kommt es bei einem Wetterumschwung, ganz besonders wenn dieser von heute auf morgen passiert, zu körperlichen Beschwerden wie Migräne. Denn neben sozialen und psychischen Belastungen, Stress und hormonellen Schwankungen ist das Wetter einer der häufigsten Auslöser für Migräne-Kopfschmerz.

Ursache: Die gefühlte Temperatur zählt

Dabei zählt nicht die Zahl auf dem Thermometer, sondern die gefühlte Temperatur. Dieser besondere Temperaturwert, auch Windchill genannt fasst Lufttemperatur, Luftfeuchte, Strahlung der Häuser oder Sonne und die Windgeschwindigkeit zusammen. Die Kombination dieser Faktoren legt dann fest, wie stark unser Körper die Kälte oder Wärme empfindet. Die Wetterelemente können die Balance empfindlich beeinträchtigen. Hier geht es zur Deutschlandkarte mit der gefühlten Temperatur für heute und die nächsten Tage.

Was tun bei Migräne-Wetter

Ist es absehbar, dass ein Wetterwechsel ansteht, kann es helfen, für einen stetigen Luftaustausch zu sorgen. Spaziergänge oder häufiges Lüften helfen dem Körper, sich schonend an eine neue Temperatur zu gewöhnen.

Wie schlimm Migräne für Menschen wirklich ist, sehen Sie im Video.

Die besten Tipps um wetterbedingter Migräne vorzubeugen

  • Viel Bewegung im Freien: Wer bei jedem Wetter nach draußen geht, verbessert die Anpassungsfähigkeit des Körpers. 
  • Training mit Temperaturwechsel: Wechselduschen, Saunagänge und Kneipp-Aufgüsse lindern Migräne durch Wetterfühligkeit.
  • Den Körper stark machen: Genug Schlaf, also mindestens 7,5 Stunden hilft dem Körper mit wetterbedingter Migräne besser zurecht zu kommen.
  • Migräne-Tagebuch führen: So kann herausgefunden werden, bei welcher Wetterlage die Migräneattacken kommen und man kann rechtzeitig mit Medikamenten vorgebeugen. Der Schmerz kann gelindert oder im besten Fall sogar verhindert werden.