Mehr Tote nach Hitzewelle in Australien

Hitzewelle in Australien
Australien im Zeichen der Hitze. Es ist heiß und unerträglich für viele Menschen, die unter den hohen Temperaturen leiden. © dpa, Sebastian Kahnert

In Südost-Australien ist es brütend heiß

Die brütende Hitze in Australien wird immer belastender für die Menschen.

Behörden haben im Südosten des Landes die hohen Temperaturen für einen ungewöhnlichen Anstieg von Todesfällen verantwortlich gemacht. Im Bundesstaat Victoria etwa wurden in der vergangenen Woche 203 Todesfälle gemeldet, doppelt so viel wie in einer durchschnittlichen Woche, berichtete der Sender ABC am Donnerstag. Besonders betroffen waren demnach ältere oder allein stehende Menschen oder Patienten mit Herz-Kreislauf- oder Lungenproblemen.

In der vergangenen Woche stiegen die Temperaturen im Südosten des Kontinents mehrere Tage lang auf mehr als 40 Grad. Betroffen waren auch die Tennis-Asse bei den Australian Open in Melbourne, der Hauptstadt des Bundesstaats Victoria. Bei Außentemperaturen von knapp unter 44 Grad wurden Spiele unterbrochen. Die Gerichtsmediziner in Victoria befürchten, dass die Zahl der Toten noch steigen könnte. 2009 starben in Victoria bei einer ähnlichen Hitzewelle 370 Menschen.

Klimaexperten warnen Einwohner vor noch mehr und intensiveren Hitzewellen in der Zukunft.