Mecklenburg-Vorpommern empfängt wieder Gäste aus den Bundesländern

 Wieder mehr Meer: Blick am Mittwoch 20.05.2020 auf den Strand von Binz Landkreis Vorpommern Rügen während der Corona Krise. Das Land Mecklenburg Vorpommern fährt den Tourismus infolge der niedrigen Infektionszahlen nach und nach wieder hoch. Dabei i
Wieder mehr Meer: Blick am Mittwoch (20.05.2020) auf den Strand von Binz (Landkreis Vorpommern Rügen) während der Corona-Krise. © imago images/BildFunkMV, Norbert Fellechner via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Gäste müssen Buchung einer Übernachtung vorlegen können

Mecklenburg-Vorpommern kehrt langsam in den Modus eines Urlaubslandes zurück. Nach dem Shutdown Mitte März konnte die Tourismusbranche bereits vergangene Woche Gäste aus dem eigenen Land begrüßen, von Montag an nun dürfen Menschen aus den anderen Bundesländern in den Nordosten - allerdings unter einigen Voraussetzungen. Die Wichtigste ist, dass die Buchung einer Übernachtung in einem Hotel, einer Pension oder auf einem Campingplatz vorliegen muss.

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Wer will die Buchungen kontrollieren?

Für Tagestouristen bleiben die Landesgrenzen weiter dicht. „Wer kann das kontrollieren, wer will das kontrollieren?“, kommentierte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Christian Schumacher, die schwierige Situation für die Polizisten auch angesichts der Vielzahl von Regulierungen, die in den letzten Wochen erlassen wurden.

Der Landestourismusverband geht davon aus, dass über Pfingsten rund 90 Prozent der Betriebe geöffnet haben werden und dann vermutlich weitgehend ausgebucht sind. „Für die Hälfte der Betriebe ist das gerade noch rechtzeitig“, sagte Verbandsgeschäftsführer Tobias Woitendorf. „Die Lage ist sehr ernst.“ Insolvenz oder Geschäftsaufgabe treiben die Unternehmer weiter um. „Wir hoffen aber, dass die gute Vorbereitung der Betriebe sich nun in der Praxis bewährt.“ Dazu gehöre beispielsweise die Neuorganisation des Frühstücks oder die Festlegung neuer Wege im Hotel, damit sich die Gäste nicht begegnen. „Die Sicherheit, die versprochen wird, muss eingehalten werden“, betonte Woitendorf.