'Maysak' flaut ab: Aufatmen auf den Philippinen

Sturm Maysak auf den Philippinen
Der abgeschwächte Sturm 'Maysak' bringt keine Sturmflut auf den Philippinen. © dpa, Ritchie B. Tongo

Tropensturm brachte nicht die befürchteten Flutwellen

Der pazifische Sturm 'Maysak' ist am Ostersonntag deutlich abgeschwächt mit Regenfällen und Windböen auf den Philippinen eingetroffen. Die Wetterbehörden stuften 'Maysak' daher von der Kategorie 'Taifun' auf einen 'Tropensturm' herab. Zwar rief die Wetterbehörde am Ostermorgen Fischer auf, im Hafen zu bleiben; die See könne rau sein. Sturmfluten, Überschwemmungen und Erdrutsche, die die Wetterbehörde nicht ausgeschlossen hatte, blieben aber aus. Etwa 2000 Anwohner, die sich von der Küste in höher gelegene Regionen geflüchtet hatten, kehrten schon am Sonntag in ihre Häuser zurück.

'Maysak' wirbelte noch am Freitag mit Taifun-Stärke vor der Nordostküste des Inselstaates, mit Spitzenböen von mehr als 200 Kilometern in der Stunde. Die philippinischen Behörden warnten daher Touristen in den besonders gefährdeten Provinzen Isabela und Aurora, sich in Sicherheit zu bringen.

Noch am Samstag (04.04.2015) hatte die Wetterbehörde des südostasiatischen Inselstaats eine Sturmwarnung für 24 Provinzen ausgerufen.

In dem katholischen Land sind zu Ostern Millionen Menschen unterwegs, um Verwandte in den Provinzen zu besuchen. Das Land erlebt jedes Jahr im Durchschnitt 20 Taifune. 'Maysak' ist der dritte dieses Jahr, aber der erste seit Jahrzehnten, der das Land am Osterwochenende bedroht. Taifun 'Haiyan' richtete im November 2013 verheerende Zerstörung an. Mehr als 7000 Menschen kamen ums Leben.