Corona-Einkaufsregeln bei Aldi, Rewe & Co.

Verschärfte Maskenpflicht: Das gilt jetzt in Supermärkten

In Supermärkten müssen OP- oder FFP2-Masken getragen werden.
In Supermärkten müssen OP- oder FFP2-Masken getragen werden. © picture alliance

Falsche Maske - was passiert jetzt?

Verschärfte Maskenpflicht in Hausordnung verankert

In Geschäften sind die Betreiber dafür verantwortlich, die Kunden über die einzuhaltenden Corona-Maßnahmen zu informieren. Einige Supermärkte und Discounter, etwa Rewe und Aldi Süd, weisen laut dem Verbraucherportal „chip.de“ bereits mit Schildern auf den Parkplätzen auf die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken hin.

Diese ist bei einigen Unternehmen auch in der Hausordnung festgelegt, der die Kunden durch das Betreten der Filiale automatisch zustimmen. So können Aldi Süd, Lidl, Rewe oder Edeka bei Verstößen Verwarnungen aussprechen und sogar fristlose Hausverbote erteilen.

Ist es mit einer Verwarnung nicht getan, können die Mitarbeiter die Polizei hinzuziehen. Von der wiederum kann für das Fehlen der korrekten Maske theoretisch ein Bußgeld verhängt werden – je nach Bundesland zwischen 50 und 500 Euro. Wie es auch zunächst in Bayern der Fall war, gibt es mancherorts aber noch einige Tage der Übergangsphase: So sollen etwa in Hamburg erst ab Februar Bußgelder für Verstöße gegen die verschärfte Maskenpflicht verhängt werden.

Teilweise einzelne Masken im Angebot

Kunden, die keine medizinische Maske zum Einkaufen dabei haben, können laut „chip.de“ in der Regel eine in den Filialen kaufen. So verkauft Aldi Süd laut dem Verbraucherportal in diesem Fall FFP2-Masken für 99 Cent je Stück. Bei Penny und Lidl gibt es entsprechende Masken für einen Euro. In München bieten Edeka- und Rewe-Filialen teilweise FFP2-Masken für 1,10 Euro am Eingang an.

Achtung: Manche Filialen verlangen schon auf ihren Parkplätzen das Tragen einer medizinischen Maske, da sich auch hier Kunden schon sehr nahe kommen können. Es empfiehlt sich also, auf die Beschilderung und andere Hinweise zu achten.

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Einlassbeschränkung möglich

Damit sich nicht zu viele Menschen im geschlossenen Raum aufhalten, beschränken viele Supermärkte, Discounter und Drogerien den Einlass. Dabei kann etwa die Nutzung eines Einkaufskorbs oder Einkaufswagens gefordert, entsprechendes Personal zur Kontrolle eingesetzt oder ein Ampelsystem genutzt werden.

Während manche Läden grundsätzlich zu Einlasskontrollen greifen, setzen sie andere wiederum nur zu Zeiten mit hohem Kundenaufkommen ein. Zu Stoßzeiten müssen also gegebenenfalls Wartezeiten in Kauf genommen werden.

Nur haushaltsübliche Mengen einkaufen

Um die Versorgung für alle Kunden zu gewährleisten, schränken manche Supermärkte und Discounter die Einkaufsmenge bestimmter Produkte ein. Es dürfen dann zum Beispiel nur noch ein oder zwei Packungen pro Produkt gekauft werden, etwa bei Toilettenpapier oder Nudeln

Wieder andere Märkte weisen nicht ausdrücklich auf eine Rationierung bestimmter Lebensmittel beim Einkaufen hin, begrenzen aber in Einzelfällen den Verkauf an der Kasse.

Abstand einhalten

An den Eingängen der meisten Märkte weist ein Schild darauf hin, zu anderen Kunden im Supermarkt mindestens zwei Meter Abstand zu halten. An den Kassen sind beispielsweise Klebestreifen im Abstand von zwei Metern auf dem Boden angebracht, auf die sich die Kunden der Reihe nach stellen müssen, wenn sie bezahlen möchten. So wird vermieden, dass die Menschen in der Kassenschlange zu nah aneinander stehen.

Wenn möglich bargeldlos bezahlen

Konkrete Regelungen gibt es zur Bezahlmethode nicht, dennoch weisen einige Märkte darauf hin, wenn möglich mit Karte zu bezahlen. Bisher gibt es zwar keinerlei Belege dafür, dass das Coronavirus durch Geldscheine oder -münzen übertragen wird, trotzdem kann durch Kartenzahlung das unnötige Risiko einer Infektionskette vermieden werden.

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