Mann aus Alaska überlebt 20 Tage im Schnee, nachdem seine Hütte abbrannte

Tyson S. schrieb
Tyson S. schrieb "SOS" in den Schnee. Dann wurde er gefunden. © Facebook

Rettungsteam sammelte den Vermissten ein

Dass er lebend gefunden wurde, grenzt an ein Wunder. Tyson S. lebte in Susitna Valley in Alaska. Das Gebiet ist unter einer dicken Schneedecke begraben. Er lebte offenbar abgeschottet, ohne Nachbarn um sich herum. Als sein Haus abbrannte, musste er 20 Tage alleine in der Eiseskälte ausharren - er überlebte. Ein Rettungsteam habe den 30-Jährigen neben dem Aschehaufen seines Hauses gefunden, berichtete "NBC".

In den Schnee schrieb er "SOS"

Als die Rettungseinheit im Helikopter auf Tyson S. aufmerksam wurde, habe er hysterisch gewinkt. Auf dem Boden neben ihm stand "SOS" in den Schnee geschrieben, das ist in einem Video zu sehen, das die Alaska State Trooper bei Facebook gepostet haben. 

Grund des Brandes, der das Haus des 30-Jährigen zerstört hat, soll ein Stück Karton gewesen sein. Der Mann habe es als Brandbeschleuniger in den Ofen geschmissen, heißt es. "Ich wusste, dass man das nicht machen darf", so der Gerettete zu "NBC". "Ein Funke kam aus dem Kamin und landete auf dem Dach, dann fing es Feuer."

Konservendosen retten Tyson das Leben

Tragisch: Tyson schnappte sich einige Decken und Jacken und rannte aus dem Haus. Er glaubte, so heißt es, sein Hund sein ihm nach draußen gefolgt, doch das sei nicht passiert. Er starb in den Flammen. "Ich habe hysterisch geschrien."

Danach habe er überlegt, was er tun könne, um zu überleben. Immerhin lebte der nächste Nachbar 32 Kilometer entfernt. Während das Feuer noch brannte, habe er aus einen Teil des Hauses, der noch nicht in Flammen gestanden habe Konservendosen geholt. Dank ihnen habe er so lange überleben können, so der Gerettete. 

So überlebte der 30-Jährige die Kälte

Anfangs habe er in einer Art Iglu geschlafen. Später hätte sich der 30-Jährige ein Zelt aus Laken gebaut. Um nicht zu viel Energie zu verschwenden, hätte er versucht, so viel zu schlafen wie möglich. Letztendlich war es ein Freund, der ihm das Leben rettete. Er alarmierte die Polizei, weil er Wochen nichts von Tyson gehört hätte. Daraufhin habe sich ein Rettungstrupp auf den Weg gemacht und den Mann in Not schließlich gefunden.