Locker -20 Grad in den Bergen - überall strenger Frost in Deutschland

Jeden morgen Autoscheiben kratzen - im ganzen Land

Hoch "Brigida" bringt uns nach den niederschlagsreichen und windigen Tagen nun endlich ruhiges, klares und kaltes Winterwetter nach Deutschland. Allerdings wird es knackig kalt, -20 Grad werden in den kommenden Tagen keine Seltenheit sein - natürlich über Schnee in den Bergen. Aber auch im Flach- und Tiefland werden wir die komplette kommende Woche morgens kratzen müssen und Handschuhe und Mütze tragen. Der Kälte-Fahrplan.

Auch in Großstädten knackige Minustemperaturen

Schauen wir unsere Modelle an, dann sehen wir, dass die kalten bis sehr kalten Läufe weiter zunehmen, die Tendenz zur klassischen Winterlage ist eindeutig sichtbar. 

Schon am Wochenende wurde es böse: -13 Grad in Hessen am Edersee. -14 in Kaltennordheim in Thüringen, -15 in Zwiesel, -16 in Reit im Winkl. Für das Rheinland waren die -4 Grad schon eine echte Kälte-Ansage! Tagsüber erleben wir in den kommenden Tagen kaum den Sprung über die null Grad. 

Und das geht die gesamte nächste Woche so weiter: -5 Grad in Lübeck, -6 Grad in Rostock, das gibt es nicht alle Tage. Dauerfrost stellt sich südlich des Mains ein, außer vielleicht an der Rheinschiene schaffen es die Werte auch tagsüber nicht ins Positive. 

Kaum positive Werte

16.01.2019, Winterlandschaft bei Füssen im Allgäu. Panoramablick ins Tal mit den Alpengipfeln im Süden. Im Morgennebel liegt die STADT FÜSSEN. 16.01.2019, Winterlandschaft bei Füssen 16.01.2019, Winterlandschaft bei Füssen *** 16 01 2019 Winter lands
Eine traumhafte Winterlandschaft bei Füssen im Allgäu. Solche Bilder wird es demnächst häufiger auch im Flachland geben, aber die Kälte wird uns dabei in die Knochen kriechen. © imago/MiS, Bernd Feil/M.i.S., imago stock&people

Auch für das letzte Januar-Wochenende sieht es nur wenig nach Erwärmung aus: Immerhin am Rhein und im Emsland gibt es positive Werte, verbreitet ist aber bei 1 oder 2 Grad Schluss. Nachtfröste sehen wir bis in den Februar hinein, wie unser 30-Tage-Trend zeigt. Der Januar schickt sich an, ein echter Wintermonat zu werden. 

Also Heizung ein, zwei Stufen höher stellen, die Zeit der positiven Tagestemperaturen ist erstmal vorbei. Der Winter ist da.