Langfristprognose Winter nach GCFS1: Monate November bis Februar könnten zu warm werden

Der Winter wird zu warm

Langfristmodell CGFS1
CGFS1 für die Monate November bis Januar

Jetzt haben auch die Europäer ein Langfristmodell (GCFS1) veröffentlicht, dass die Temperaturabweichung vom Klimamittel für einen Dreimonatszeitraum berechnet. Bisher haben wir uns immer nur mit dem Modell der amerikanischen Wetterbehörde NOAA beschäftigt, künftig werden wir Ihnen beide Modell zur Verfügung stellen und erläutern.

Im Gegensatz zum NOAA-Modell bietet das CGFS1 allerdings keine monatliche Betrachtung, sondern nur eine Prognose über drei Monate. Dabei verwenden wir jeweils den Vorhersagezeitraum 2-4 Monate und 3 bis 5 Monate.

Nach den Berechnungen aus dem Monat Oktober ergibt sich für die Monate November, Dezember, Januar folgendes Bild: Während über dem Atlantik eher unterdurchschnittliche Werte zu erkennen sind, wird für Europa eine leicht bis deutlich überdurchschnittliche Tendenz berechnet. Insbesondere für Osteuropa berechnet das Modell eine positive Abweichung von bis zu 2 Grad. Für Mitteleuropa ist es immerhin noch bis zu 1 Grad.

Langfristmodell CGFS1
CGFS1 für Dezember, Januar, Februar

Für den zweiten Vorhersagezeitraum (Dezember, Januar, Februar) sieht es ähnlich aus. Allerdings erscheinen die Gebiete mit recht hohen positiven Abweichungen langsam kleiner zu werden. Insbesondere Westeuropa wird nicht mehr so warm berechnet. Dafür legt der äußerste Nordosten noch einmal eine Schippe drauf und hat nun eine positive Abweichung von bis zu 3 Grad zu bieten.

Fazit: Das neue Langfristmodell GCFS1 bestätigt den Trend der NOAA, dass die Wintermonate voraussichtlich zu warm ausfallen werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass es keine kalten Tage mit Minustemperaturen geben kann. Wie bei dem NOAA-Modell werden auch hier nur die Abweichungen vom Klimamittel berechnet.