Vom entstellten Kind zum Modeschöpfer

Als Kind entstellte die Krankheit Noma sein Gesicht: Jetzt ist er Modedesigner

Deutsches Ehepaar adoptiert kranken Jungen aus Afrika

Binia Benjamin Winkler hatte es als Kind nicht leicht. Er litt an der Krankheit Noma, und seine leiblichen Eltern aus dem afrikanischen Niger wollten ihn wegen seines entstellten Gesichts nicht mehr. Doch das Ehepaar Winkler aus Regensburg gab dem kleinen Jungen in Deutschland eine zweite Chance. Diese nutzte er und ist heute sogar Modedesigner. Die ganze rührende Geschichte sehen Sie im Video.

Binia Benjamin Winkler machte den Abschluss als Modedesigner

Als kleiner Junge infiziert sich Binia mit Noma. Die Krankheit befällt das Zahnfleisch oder die Wangenschleimhaut. Es kommt zu Entzündungen, die das Gewebe absterben lassen. Das Ehepaar Winkler aus Regensburg holte Binia nach Deutschland und ließ ihn hier operieren, sonst wäre der Junge an der Krankheit gestorben. Da seine Eltern ihn auch nach der Operation nicht wieder aufnehmen wollten, adoptierte Familie Winkler Binia. Sie zog ihn wie ihr eigenes Kind groß. Binia Benjamin Winkler lernte schnell die deutsche Sprache und machte 2017 sogar einen Abschluss als staatlich anerkannter Modedesigner. Sein Glück kann der Mann aus dem afrikanischen Niger gar nicht fassen und ist seinen Adoptiveltern mehr als dankbar für ihre große Unterstützung.