Klimawandel: Afrikas Tropenwälder speichern kein CO2 mehr

Klimawandel: Afrikas Tropenwälder stoßen zum Teil Kohlendioxid aus
Klimawandel: Afrikas Tropenwälder stoßen zum Teil Kohlendioxid aus © imago images / Westend61, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Äthiopien und Kongobecken betroffen

Jetzt machen auch noch die großen CO2-Fresser schlapp! Während die tropischen Waldgebiete in Südamerika, Asien und Australien Kohlendioxid speichern, zeigte sich in einer aktuellen Studie von Geowissenschaftlern um Paul Palmer von der University of Edinburgh, dass manche tropische Waldregionen Afrikas im Durchschnitt einiger Jahre große Mengen am Treibhausgas abgegeben haben.

Die ausgezehrten und verbrauchten Böden könnten ein Grund sein


Die höchsten Werte stellte das Forscherteam über dem Kongobecken und Äthiopien fest. Für diese Studie haben die Geowissenschaftler Satellitendaten aus den Jahren 2009 bis 2017 ausgewertet. Normalerweise sind tropische Regenwälder und Waldböden große Speicher von Kohlendioxid.

Verbrauchte oder ausgezehrte Böden könnten eine mögliche Ursache für die Abgabe von Kohlendioxid sein. Das ist aber bis heute noch nicht abschließend erforscht. Die oben angegebenen Gebiete sind durch menschliche Eingriffe in der Land- und Waldwirtschaft zuletzt stark verändert worden, was zu einer schlechteren Bodenqualität geführt haben könnte.

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