Klima: El Nino sorgt weltweit für Wetterkatastrophen

El Nino sorgt weltweit für Chaos

In Kalifornien haben die Wellen ein Kliff so stark unterhöhlt, dass die darauf gebauten Häuser nicht mehr zu retten sind. Schuld an den außergewöhnlich starken Strömen ist das Wetterphänomen El Nino im Pazifik.

Normalerweise pusten von Südamerika die Passatwinde in Richtung Indonesien. Doch alle zwei bis sieben Jahre dreht der Wind. So heizt der kalte Humboldstrom auf und riesige Regenwolken entstehen. Und dann spielt das Wetter weltweit verrückt: Im Dezember wüteten außerhalb der Tornadosaison heftige Tornados in den USA, massive Schneestürme bis nach Mexiko, in Südamerika gab es schwere Überschwemmungen durch außergewöhnlichen Starkregen. In Afrika dagegen fehlt der Regen - es herrscht extreme Dürre, dort kühlen die Temperaturen derzeit auch nachts nicht unter 40 Grad. Dieser El Nino ist stärker als der von 1997/1998. Warum der El Nino in diesem Jahr so stark ist, ist noch nicht geklärt, Forscher vermuten aber, dass der Klimawandel eine Ursache sein könnte.