Kinderfahrradanhänger: Mit diesen Modellen machen Sie alles richtig

Familie unterwegs mit Fahrradanhänger
Vor dem ersten Geburtstag sollten Kinder übrigens nicht im Fahrradanhänger mitfahren. © iStockphoto, Andrey Popov

Diese Kinderfahrradanhänger sind beliebt

Der Fahrradausflug steht an den Wochenenden des Frühjahrs und Sommers bei den meisten Familien ganz oben auf der Liste. Was aber, wenn die Kleinen noch nicht selber radeln? Kein Problem! Ein Fahrradanhänger für Kinder ist das passende Transportmittel für den Nachwuchs! Doch auf dem Markt gibt es zahlreiche Modelle von Herstellern wie Thule, Hamax und Leggern – in unterschiedlichen Ausführungen.

Fahrradanhänger: Wichtige Aspekte beim Kauf

Es gibt einiges zu beachten bei der Wahl des passenden Fahrradanhängers – schon preislich ergeben sich beachtliche Spannen: Bei circa 100 Euro geht es los, fast 1.000 Euro kosten die teuersten Modelle. Neben dem Preis sind weitere Aspekte beim Kauf eines Fahrradanhängers wichtig:

  • Sicherheit und Fahrverhalten: Dies ist der zweifellos wichtigste Faktor! Folgende Fragen stellen beim Kauf daher eine besondere Rolle: Sind Schadstoffe im Gerät verarbeitet? Wie gut funktionieren die Sicherheitsgurte? Wie steht es um die Kippsicherheit? Ist das Fahrverhalten für die Eltern angenehm? Schiebt der Anhänger stark? Und wie ist es um das Kurvenverhalten bestellt? Es ist zudem darauf zu achten, dass der Anhänger über eine Beleuchtung im Sinne der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) verfügt. Die Verarbeitung ist ebenso ein bedeutender Aspekt: So kommt es vor, dass etwa Straßenunebenheiten langfristig Schäden verursachen können. Es brechen im Extremfall sogar Schrauben – etwa an der Federung.
  • Ergonomie: Für Kinder sollte die Fahrt im Anhänger nicht nur sicher, sondern auch bequem sein. Wichtig in diesem Zusammenhang sind beispielsweise die im Fahrzeug verbaute Federung, die Kopffreiheit sowie die Belüftung. Vor dem Kauf ist zudem prüfen, ob größere Kinder ausreichend Platz im Anhänger finden. 
  • 2-in-1-Modelle: Sie haben mehr als ein Kind – benötigen deshalb aber nicht zwingend mehrere Kindertaxis! Denn die Fahrradanhänger gibt es auch als Doppelsitzer, in denen zwei Kids Platz finden. Einige Modelle lassen sich zudem als Buggy verwenden.
  • Handhabung: Wer regelmäßig einen Fahrradanhänger nutzt, dürfte ein leichtes Gerät schnell schätzen lernen. Das erleichtert unter anderem das Bugsieren im Keller und das Radeln gestaltet sich deutlich angenehmer, wenn nicht ein Klotz am Bein – beziehungsweise am Rad – hängt. Ein leichtes An- beziehungsweise Abkoppeln des Hängers sowie das problemlose Hineinsetzen sowie An -und Abschnallen der Kinder sind ebenso wichtig. 

Fahrradanhänger-Testsieger: Chariot Cross 1 & 2

Thule Chariot Cross 1
Thule Chariot Cross 1 und 2 gehören zu den teuersten Kinderfahrradanhängern, sind laut Stiftung Warentest aber auch die derzeit besten Modelle am Markt. © Thule

Stiftung Warentest hatte zwölf Anhänger im Test – und nur drei von ihnen erhielten die Testnote „gut“. Die beiden Testsieger kommen aus dem Hause Thule: Der Chariot Cross 1 gewann mit der Testnote 2,1 bei den Einsitzern – der Chariot Cross 2 mit einer 2,2 bei den Zweisitzern. In der wohl wichtigsten Kategorie – der Sicherheit – erhielten beide Modelle die Testnote 1,8.

Die Fahrradanhänger sind laut Testurteil bequem für Insassen und Fahrer zugleich. Beide Modelle lassen sich auf Wunsch auch als Buggy verwenden und Punkten mit sehr guten Ergebnissen, unter anderem in den Kategorien Belüftung, Kopffreiheit und Gurtsystem. Mit 14,1 beziehungsweise 15, 7 Kilogramm sind die Anhänger zudem wahre Leichtgewichte.

🛒 Zum Angebot bei Otto: Kinderfahrradanhänger Chariot Cross 1*

  • Preise: Circa 900 Euro (Zweisitzer), circa 800 Euro (Einzelsitzer)
  • Gewicht: 14,1 (Einsitzer) beziehungsweise 15,7 Kilogramm (Zweisitzer)
  • Sicherheitsgurt: 5-Punkt
  • Zuladung: 45 Kilogramm (Zweisitzer), 34 Kilogramm (Einzelsitzer)

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Der robuste Rivale: Hamax Outback

Hamax Outback
Der Hamax Outback ist laut Stiftung Warentest robust. © Hamax

Nur minimal schlechter als der Chariot Cross 1 schnitt der Hamax Outback im Test von Stiftung Warentest ab. Testnote: 2,4. Der Fahrradanhänger ist mit 20,7 Kilogramm zwar deutlich schwerer, überzeugt aber besonders mit seiner Robustheit. Preislich wie wie qualitativ liegen die Modelle von Hamax und Thule praktisch gleichauf. Wer die Robustheit schätzt, dürfte sich mit diesem Modell wohlfühlen.

  • Zwei Sitzplätze
  • Zuladung: circa 40 Kilogramm
  • Leergewicht: circa 21 Kilogramm
  • Preis: circa 900 Euro

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Der Kundenliebling bei Amazon: Homcom 2 in 1

Homcom Kinderanhänger 2 in 1
Der "Homcom Kinderanhänger 2 in 1" ist ein günstiger Kinderfahrradanhänger – und daher sicher auch so beliebt bei Online-Portalen wie Amazon. © Homcom

Deutlich günstiger kommen Käufer des Homcom-2-in-1-Kinderanhängers weg, der unter den Amazon-Bestsellern der Kategorie „Fahrradanhänger & Zubehör“* das derzeit beliebteste Kindertaxi beim Online-Händler ist. Der circa 100 Euro teure Anhänger besitzt unter anderem 5-Punkt-Sicherheitsgurte, einen Doppelsitz sowie Beleuchtung und Reflektoren. Mit 21 Kilogramm fällt er allerdings vergleichsweise schwer aus und es ist fraglich, ob die Verarbeitungsqualität mit der der teuren Topmodelle auf Dauer mithalten kann.

  • Zweisitzer
  • Vorderes Rad um 360 Grad drehbar und feststellbar
  • Gewicht: 21 Kilogramm
  • 5-Punkt-Sicherheitsgurte
  • Als Kinderfahrradanhänger und Jogger verwendbar

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