Gegen den Konsum

Kauf-nix-Tag - So kann man mit Nichtstun Großes bewirken

Wer ist schuld an dem Klima-Dilemma?

Superreiche sind auch super im CO2 produzieren. Mit Privatjets um die Welt fliegen, dicke Autos fahren und mal eben in den Weltraum düsen – so sorgen wenige für viel Klimaschaden. Bernd Fuchs erklärt im Video, wie die CO2-Emissionen zwischen uns „Normalos“ und den „rich people“ verteilt sind.

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Kauf nix anstatt kauf alles

Wenn man das hört, wäre es ja sehr bequem, wenn wir alle Verantwortung einfach auf die Dagobert Ducks dieser Welt abschieben könnten. Wäre aber nicht richtig, denn jede und jeder einzelne trägt ihr oder sein kleines bisschen zur Erderwärmung bei. Aber auch kleine Maßnahmen wie der Kauf-nix-Tag können helfen.

Gerade hatten wir den „Black Friday“, ein Tag für den Konsum. Ganz leise daneben existiert auch der Kauf-nix-Tag am Samstag danach, der in die genau andere Richtung zeigt. Beide Tage liegen zwar schon hinter uns, aber in der Vorweihnachtszeit könnte man sich vielleicht ein Beispiel daran nehmen.

Klimawandel geht uns alle an
Wolken, Kohlendioxid und Methan halten von Natur aus gleich einem Gewächshaus die Wärme in der Atmosphäre. So haben wir Leben auf der Erde. Der menschliche Lebenswandel, und damit auch der Konsum, sorgen jedoch für die Verstärkung dieses Effektes – dem Treibhauseffekt.

Einfach mal ausleihen

Man höre und staune, die Idee zum „Kauf-nix-Tag“ stammt aus den USA und richtet sich gegen enthemmten Konsum und dessen Folgen. Nur das kaufen, was man wirklich braucht und damit Ressourcen, Umwelt und Klima schonen.

Ein Beispiel dafür, wie Konsum gebremst werden kann, sind Leih-und-tausch-Netzwerke, die in Stadtteilen und Nachbarschaften gegründet werden. So können Dinge untereinander ausgeliehen oder getauscht und der individuelle Kauf vermieden werden.

Einen ersten "Leihladen" gibt es schon in Hessen. Der Kundschaft steht eine Auswahl an knapp 900 Gegenständen zur Verfügung, die sie gegen einen kleinen Mitgliedsbeitrag pro Monat ausleihen können. Leihbüchereien sind zwar ein altes Modell, aber nicht weniger schlau in Sachen Nachhaltigkeit.

Weniger ist mehr

Minimalismus, Tiny-Häuser, Ausmisten und Reduzieren sind in den sozialen Medien der Renner. Konzepte bewussten und nachhaltigen Konsums sind ein immer breiter werdender Trend. Auch Unternehmen kommen daran nicht mehr an der Sache vorbei und entwickeln passende Angebote. Leih- und Kreislaufkonzepte etwa in der Modebranche und wieder verwertbare oder reduzierte Verpackungen im Online-Handel sind ein großes Thema.

Lese-Tipp: Für Optimisten im Klimawandel: Der Handabdruck macht’s

Konsumverzicht für das Klima
Gegen den Konsum - der Kauf-nix-Tag kann Großes bewirken

Wegwerfen ist immer Müll

Auch über das Kaufen von Lebensmitteln könnte man mal nachdenken. Schätzungsweise zwölf Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr weggeworfen. Foodsharing ist da das Zauberwort. Lebensmittel, die sonst vom Handel weggeworfen werden, werden von Foodsharern vor der Mülltonne gerettet und privat verteilt.

Fazit: Man kann dem Konsum auch mit kleinen Dingen entgegentreten. Packen wir’s an und kaufen mal nix.

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(avo)