Bis zu 20 Zentimeter

Neuschnee, Glatteis: Hier trifft uns die Winterschelle zum Wochenstart

von Oliver Scheel und Patrick Panke

Unser Dauerhoch liegt auf den letzten Metern. Denn die Kaltfront ist schon auf dem Weg nach Deutschland. Es wird zu Schneefällen und Glatteis zum Wochenstart kommen. Es sind sogar bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich, allerdings am ehesten im Erzgebirge und bis runter zum Bayerischen Wald. Ab Donnerstag geht es schneemäßig dann nochmal ans Eingemachte – und zwar für fast alle!

Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee

 Auffahrt zum Gipfel vom Fichtelberg mit Fichtelberghaus im letzten Abendlicht, Erzgebirge, Sachsen, Deutschland *** Ascent to the summit from Fichtelberg with Fichtelberghaus in the last evening light, Erzgebirge, Saxony, Germany
Auffahrt zum Gipfel vom Fichtelberg mit Fichtelberghaus: Gerade in den hohen Lagen des Erzgebirges sind nochmal einige Zentimeter Neuschnee möglich. © imago images/Hanke, Gabriele Hanke via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Die Kaltfront kommt jetzt von Nordwesten her und bringt auf ihrem Weg nach Südosten erst einmal Regen mit. Der kann dann im Laufe der Nacht zum Montag in Schnee übergehen. Das betrifft vor allem die Mittelgebirge. Dort ist dann auch gefrierender Regen möglich.

RTL-Meteorologe Patrick Panke: „Am Montag fällt von Thüringen bis nach Sachsen, teilweise auch im südlichen Brandenburg, dem Bayrischen Wald und im Berchtesgadener Land etwas Schnee, in tiefen Lagen auch Regen. Der Neuschneezuwachs beläuft sich in den Staulagen gut und gerne auf 10 bis 20 cm.“ Ein Problem könnte der Wind werden, denn: „Bei einem kräftigen Wind drohen auf den Bergen Schneeverwehungen.“

Unser 7-Tage-Trend: Kommt bald Schnee für alle?

Donnerstag Schnee bis ins Flachland

Verschneite Landschaft in Siegen-Oberschelden.
Am Donnerstag ist Schnee bis ins Flachland möglich. Im Siegerland, so wie auf diesem Bild, wird es sicherlich wieder weiß werden. © imago images/Rene Traut, Rene Traut via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Der Mini-Winter hält bis zum Dienstag an, bevor es allmählich trockener und ruhiger wird. Ab Mittwoch legt der Wind im Norden wieder zu und es kommen neue Schauer auf. Es wird wieder unbeständiger.

Am Donnerstag ist es dann verbreitet nasskalt. Schon in der Nacht breiten sich die Schauer vermutlich bis in den Süden aus. Und diesmal mischt auch kalte Polarluft mit, so dass die Niederschläge selbst im Flachland als Schnee fallen können. Für den Donnerstagmorgen sind also ein paar weiße Überraschungen möglich. Die Autofahrer sollten den Tag im Blick behalten. Die Tiefstwerte liegen bei nasskalten und sehr windigen -2 bis 6 Grad. Dazu wird es sehr windig, auf den Bergen sogar stürmisch.

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(osc)