Und Donald Trump erfindet Waldstädte in Österreich

Kalifornien-Waldbrände: Riesige Aschebrocken fallen vom Himmel

Zehntausende auf der Flucht vor Feuern in Kalifornien

Flammen, die sich rasend schnell ausbreiten, an vielen Orten in Kalifornien. Zehntausende sind auf der Flucht, mehrere Menschen sind im sogenannten Zogg Fire gestorben. Die Lage in Teilen von Kalifornien gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Donald Trump haut derweil mal wieder Fachwissen raus: Der Klimawandel sei ja nicht verantwortlich für die verheerenden Brände, sondern schlechtes Waldmanagement. Österreich sei da Vorreiter. Sie hätten sogar regelrechte Waldstädte.

Im Video sehen Sie den bedrohlichen Ascheregen mit riesigen Aschebrocken, die noch nach dem Feuer zur Gefahr werden können. 

Österreich als Vorbild im Waldmanagement

US-Präsident Donald Trump macht bekanntlich nicht den Klimawandel, sondern das schlechte Forst- und Brandmanagement der Behörden für die verheerenden Waldbrände verantwortlich. Im US-Sender Fox News hatte er jetzt  Österreich als Vorbild im Waldmanagement gepriesen. „Schauen Sie sich Länder wie Österreich an. Sie leben im Wald, sie gelten als Waldstädte. So viele davon. Sie haben keine Feuer wie dieses hier. Und sie haben mehr explosive Bäume.“ 

In Österreich ist es natürlich längst nicht so trocken wie in Kalifornien. Zum Vergleich die Klimatabellen der Städte Los Angeles und Wien:

Dass er wahrscheinlich „Austria“ mit „Australia“ verwechselt hat, machen seine Äußerungen nicht wirklich besser.

Österreich reagiert auf Trumps Waldstädte amüsiert

Schwerste Brände in Kalifornien seit Langem

Seit Mitte August wüten an der US-Westküste Dutzende Feuer. Allein in Kalifornien kämpfen etwa 19.000 Einsatzkräfte gegen diese gewaltigen Brände. Mindestens 26 Menschen kamen Behördenangaben zufolge ums Leben, mehr als 7.776 Gebäude wurden bisher zerstört. Die flächenmäßig schwersten Brände in der jüngeren Geschichte Kaliforniens haben eine Fläche von mehr als 15.190 Quadratkilometern Land erfasst.