Jämmerlich für einen Wintermonat

Januar-Wetter mit Regen und Sturm: Dieser Monat ist mehr Herbst als Winter

Volle Breitseite zum Finale

Das ruhige Hochdruckwetter mit viel Sonnenschein, einstelligen Temperaturen und frostigen Nächten vermittelt uns gerade wenigstens etwas Winter-Feeling. Der Januar 2020 gibt aber ansonsten für einen Wintermonat ein wirklich jämmerliches Bild ab. Schnee und Kälte gehören überhaupt nicht zu seinen Stärken in Deutschland. Zum Finale präsentiert er auch noch deftige Tiefs, die uns mit voller Breitseite erwischen: Viel Regen, Sturm, bis 12 Grad.

Da kommt sie schon, die milde Luft

Am noch sehr sonnigen Freitag – nur über dem Norden Deutschlands hängen dichte Wolken – mischt sich schon mal mildere Luft in den Süden Deutschlands. Die Thermometer steigen dort schon wieder auf 10 bis 12 Grad. Im großen Rest herrschen 4 bis 8 Grad vor. Es bleibt trocken.

Regen und Sturm gehen los

A funny man with an umbrella is holding on to a lamp post while a heavy storm ist blowing. The man is flying horizontally in mid air.
Der Januar-Trend geht Richtung Herbst: Regen, Sturm und unwinterliche Temperaturen. © Getty Images/iStockphoto, photoschmidt

„Am Wochenende muss unser Hoch aber starken Atlantiktiefs Platz machen“, erklärt RTL-Meteorologe Carlo Pfaff.  Es ziehen dicke Wolken auf, die aber noch wenig Regen bringen. Im Süden und Südosten hält der hohe Luftdruck dagegen länger durch, so dass es dort außerhalb vom Nebel zeitweise sonnig weitergeht. Bei Temperaturen von 2 bis 10 Grad am Samstag und windígen 5 bis 12 Grad am Sonntag kann man von Schnee nur träumen.

Richtig doof wird aber der Start in die letzte Januarwoche. Dann erwischen uns die Atlantiks-Tiefs mit voller Breitseite: Es wird reichlich nass und stürmisch. Die Temperaturen zwischen 8 Grad an den Küsten und 12 Grad im Südwesten tun ihr Übriges, um das jämmerliche Bild des Januars zu vervollständigen.

Da fällt der Abschied vom Januar leicht und wir wenden unsere Hoffnung dem Februar zu.