Bewohner sind besorgt

Irres Schauspiel in Argentinien: Das hier ist kein Tornado!

Krasse Aufnahme auf Facebook veröffentlicht

Man kann schon etwas nervös werden, wenn man mit seinem Auto unterwegs ist und ein riesiger grauer Schatten in der Luft immer näher kommt. Es gibt aber auch Leute, die bleiben ganz cool, zücken ihr Smartphone und filmen das Ungetüm, um ihre Facebook-Freunde an dem nicht alltäglichen Anblick teilhaben zu lassen. So wie der oder die Unbekannte aus Argentinien unterwegs auf der Route 74 zwischen der Küstenstadt Pinamar und dem Landesinneren in der Provinz Buenos Aires.

Was steckt hinter dem mysteriösen Ungetüm?

In der Region hatte es tagelang heftig geregnet, deswegen kam es überhaupt zu diesem Naturschauspiel. Das sah zwar aus wie ein leibhaftiger Tornado, entpuppte sich jedoch in Wirklichkeit als riesige Mückenschwärme, die sich ungewöhnlich hoch in den Himmel schraubten.

Die kleinen Plagegeister hatten sich durch den Regen, die hohe Luftfeuchtigkeit und die derzeit herrschenden Temperaturen von um die 25 Grad rasant vermehrt. Besorgte Menschen riefen die Behörden auf, etwas gegen die Moskito-Invasion zu unternehmen.

Experten gaben jedoch Entwarnung und rieten wegen der geringen Lebensdauer der Mücken von großflächiger Vergasung der Schwärme ab. Das würde auch Vögel und andere Tiere gefährden. Stattdessen sollten die Menschen Türen und Fenster mit Moskitonetzen sichern. Nach etwa zwei Wochen sollte der Spuk beendet sein, heißt es in argentinischen Medien.