In der Nacht schrammte Asteroid '2010 WC9' an der Erde vorbei

HANDOUT - Das Handout-Foto der European Space Agency (ESA) vom 07.02.2013 zeigt die im Rahmen der Mission Asteroid Impact simulierte Begegnung von Asteroiden mit der Erde. Zur Abwehr von Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde plant die Europäisch
Asteroiden kommen der Erde immer wieder sehr nahe. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

In der Nacht zu Mittwoch flog der Asteroid '2010 WC9' in relativer Nähe an der Erde vorbei. Der Abstand des Brockens zur Erde hat etwa die Hälfte der Strecke zum Mond betragen.

Der Asteroid war verloren gegangen

Der Brocken mit einem Durchmesser von etwa 100 Metern wird gegen Mitternacht der Erde am nächsten kommen. Die Entfernung zwischen ihm und der Erde wird dann etwa 200.000 Kilometer betragen. Die Geschwindigkeit, mit der der Gesteinsbrocken die Erde passieren wird, kann sich sehen lassen. Es werden etwa 45.000 Kilometer pro Stunde oder 12,5 Kilometer pro Sekunde sein.

'2010 WC9' war bereits im Jahr 2010 entdeckt worden, dann aber verloren gegangen. Erst vor wenigen Tagen haben Astronomen ihn wieder gefunden. Zu sehen sein wird der Asteroid mit bloßem Auge wohl nicht. Wer ein kleines Teleskop besitzt, könnte aber vieleicht einen Blick erhaschen. Allerdings wird der Vorbeiflug auch auf der Facebookseite der Northolt Branch Observatories zu sehen sein.

Es besteht keine Gefahr für die Erde

Immer wieder fliegen Asteroiden an der Erde vorbei. Eine Gefahr für die Erde besteht bei '2010 WC9' nicht. Zuletzt war am 1. September 2017 Asteroid 'Florence' relativ nahe an der Erde vorbei geflogen.

Da es auch immer wieder zu Kollisionen zwischen Asteroiden und der Erde kommt, überwachen Astronomen den erdnahen Raum, um potenziell gefährliche Brocken rechtzeitig entdecken zu können.