Immer mehr Menschen wollen Öko-Strom – warum der Wechsel gut für die Umwelt ist

Was ist eigentlich Ökostrom?
Was ist eigentlich Ökostrom? Interesse steigt 01:09

Wir zeigen Ihnen, was der Wechsel des Stromanbieters bringt

Der Hambacher Forst bleibt vorerst. Doch der Streit um die Rodung des Waldes hat sich längst zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohle und für den Klimaschutz entwickelt. Strom aus Braunkohle gilt als billig in der Erzeugung. Braunkohle zählt aber zugleich zu den schmutzigsten Energieträgern. Immer mehr Menschen setzen ein klares Zeichen und vollziehen ihren "persönlichen Kohleausstieg". Doch was genau ist Öko-Strom und wie funktioniert der Wechsel?

Interesse an Öko-Strom wächst

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL zeigt, dass ohnehin jeder Dritte (34%) im Haushalt Öko-Strom bezieht. Je höher das Einkommen, umso größer ist der Anteil der Ökostrom-Kunden. Doch das Interesse wächst von Tag zu Tag: Inzwischen kann sich jeder Achte (12%) vorstellen, in nächster Zeit auf Ökostrom umzustellen.

Öko-Strom ist nicht immer 100% Öko-Strom!

Im Braunkohletagebau Hambach stehen große Bagger. Im Hintergrund ist der Hambacher Forst zu sehen. Aktivisten versuchen die Rodung des Hambacher Forsts durch den Energiekonzern RWE zu verhindern.
Im Tagebau Hambach wird täglich Zehntausende Tonnen Braunkohle abgebaut. © dpa, Christophe Gateau, cgt pil

Weg von der Energie aus Braunkohle oder Atomkraft, hin zum Öko-Stromanbieter. Doch viele Ökostrom-Tarife sind oft eine Mogelpackung. Im Video erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln wollen.