Illegaler Snack: Wieso essen Italiener Spatz am Spieß?

In Italien gilt der Spatz als Delikatesse

Was die Italiener als Köstlichkeit verspeisen, dürfte hierzulande nur Kopfschütteln hervorrufen: Spatz und andere Singvögel am Spieß. Illegal werden die geschützten Singvögel in den Alpen und Norditalien von Wilderern gefangen. Wie die Vogelschützer aus ganz Europa dagegen kämpfen, sehen Sie im Video. 

Geschützte Vogelarten landen auf italienischen Tellern

Singdrossel, Spatz, Rotkehlchen und andere geschützte Vogelarten werden von Wilderern in Fallen gefangen. Grausam verenden die Tiere, damit sie anschließend auf dem Teller der Italiener landen. Noch immer gelten viele der Vögel als Essen, aber öffentlich verkauft werden sie natürlich nicht. Das ist verboten, die getöteten Tiere werden unter der Ladentheke angeboten.

In Deutschland steht der Haussperling (Spatz) seit 2002 auf der Roten Liste, da der Bestand stark zurückgegangen ist. Dank dieser Maßnahme erholt sich der Bestand in Deutschland etwas.

Die Vogelschützer hoffen, dass dies auch in Italien irgendwann der Fall sein wird, sobald dem Geschäft mit Singvögeln ein Ende bereitet wurde.